Homerent.de Blog: Mit Unternehmungstipps für Ihre nächste Reise

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Schokoladenmuseum Köln

Schokoladenmuseum Köln

Ausflugsziel im Rheinauhafen Köln für die ganze Familie

Es gibt sie in sahniger Vollmilch, edler Zartbitter und vanilliger Weißer Variante – die sündhaft süße und oftmals kalorienhaltige Nascherei Schokolade. Die Deutschen lieben sie wie keine andere Süßigkeit, denn es wird ihr nachgesagt, uns Menschen glücklich machen zu können. Und das lassen wir uns natürlich nicht zweimal sagen. Manche schlingen sie vor Gier herunter andere genießen es, wenn ein Stück Schokolade langsam auf der Zunge schmilzt und sich die kakaohaltige Süßware im Mundraum verteilt. Mittlerweile gehört sie wie selbstverständlich zu unserem alltäglichen Leben und allzu oft ist sie Teil unserer regelmäßigen Ernährung. Dass dies jedoch nicht immer so war, zeigt das Schokoladenmuseum im Kölner Rheinauhafen. Nachdem Dr. Hans Imhoff seine erfolgreiche Schokoladenfabrik in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eröffnet hatte, folgte 1993 auf seinen Wunsch hin für unglaubliche 53 Millionen Deutsche Mark der Bau des Schokoladenmuseums am linken Rheinufer Kölns. Seitdem wird der Familienbetrieb regelmäßig erweitert und mit Leidenschaft geführt. Mittlerweile schon in zweiter Generation. Unzählige internationale Touristen besuchen jedes Jahr das populäre Schokoladenmuseum am Rhein. Auch ich war schon mehrfach dort, weil es immer wieder Neues zu entdecken und Köstliches zu Probieren gibt.

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Ausflugsziel Discovery Center Continium Niederlande

Ausflugsziel Discovery Center Continium Niederlande

Entdeckermuseum Continium Kerkrade

Es ist Silvestermorgen. Für mich ein Tag wie jeder andere, doch es scheint mir, als verbinde die Mehrzahl meiner Mitmenschen den Jahreswechsel als mit hohen Erwartungen und Hoffnungen verbundenes Großereignis, das es alljährlich ausgiebig zu feiern gilt. Mein Freund und ich nutzen die Aufregung der anderen Kölner zu unserem Vorteil und beschließen, während alle anderen noch ausgiebig schlafen, um die Nacht munter zu überstehen, einen Tagesausflug ins niederländische Kerkrade direkt an der Grenze zu Holland zu unternehmen. Wir erreichen unser Ziel unter einer Stunde bei strahlend blauem Himmel. Es ist mein zweiter Ausflug nach Kerkrade. Wie Sie in meinem Blog nachlesen können, war ich schon im Sommer zu Besuch in dem wirklich wundervollen Gaiazoo, den ich auch an dieser Stelle abermals empfehlen möchte. Doch heute konzentrieren wir uns voll und ganz auf das Discovery Centre Continium. Eigentlich hatte ich schon längst hierher gewollt, doch es ist nicht immer allzu leicht, eine Begleitung zu finden, die sich überzeugen lässt. Heute war es endlich soweit. Neben wenigen anderen erreichen wir den kostenfreien Parkplatz direkt am Museumsplein. Kaum vorstellbar für niederländische Verhältnisse, aber Sie zahlen hier tatsächlich keine Parkgebühren. Wenn Sie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, können Sie direkt an der Endstation vom Continium aussteigen. Nun aber wollen wir bei der winterlichen Kälte schnell in das moderne Museum. Zu dem Museumskomplex gehören übrigens noch das „Columbus Earth Theater“ (das ich an einem anderen Tag definitiv noch besuchen muss!) und das Kunstmuseum „Cube“. Allerdings haben die Türen heute nur bis 16.00 Uhr geöffnet. Da möchten wir ausreichend Zeit für den Besuch des Entdeckermuseums haben. Letztendlich verbringen wir mehr als 3 Stunden im Continium. Für 12 € pro Person kaufen wir unsere Tickets und erhalten einen Ausstellungsplan. Kinder bis 3 Jahren sind kostenfrei und wer seinen Besuch frühzeitig plant, zahlt online pro Ticket nur 11 €. Ansonsten sollten Sie wissen, dass das Museum immer dienstags bis sonntags von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet hat (Sonderregelungen gibt es für Feier- und Ferientage).

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Städtereise: Römisch-Germanisches Museum Köln

Städtereise: Römisch-Germanisches Museum Köln

Wir reisen zurück zur Entstehungsgeschichte Kölns mit einem Besuch des Römisch-Germanischen Museums

Unsere Stadt am Rhein, die besondere Bekanntheit durch ihren gotischen Kölner Dom samt jahrhundertewährender Entstehungsgeschichte und ihre Feierfreude zur Fünften Jahreszeit erlangt hat, gehört zu den ältesten deutschen Städten und hat eine römische Vergangenheit vorzuweisen. Schon 19 Jahre vor Christi beginnt die Historie der heutigen Rheinmetropole mit der Gründung des Oppidum Ubiorum unter dem Feldherrn und späteren Statthalter Marcus Vipsanius Agrippa. Als Colonia Claudia Ara Agrippinensium (CCAA) entwickelte sich das einstige Legionslager zur Hauptstadt der römischen Provinz Germania inferior. Bis die Franken über CCAA einbrachen, blieben die Römer das vorherrschende Volk. Kaum vorstellbar, wenn ich heute durch die Straßen wandere und versuche, mir vor Augen zu führen, wie hier auch einst die Römer auf- und abgingen. Zwischen den modernen Häusern erinnern nämlich nur noch wenige Überbleibsel an die Stadtgründer und ihr Leben am Rhein. Um einen besseren Eindruck zu gewinnen, besuche ich daher heute das Römisch-Germanische Museum an der Domplatte am Roncalli-Platz. Leider habe ich zuvor nicht auf die Öffnungszeiten geachtet. Das Museum hat nämlich nur bis 17 Uhr geöffnet. Also habe ich nun noch eine gute Stunde Zeit, in die römisch-germanische Geschichte einzutauchen. Ich gebe schnell meine übergroße Handtasche an der Garderobe ab und stehe schon vor der ersten Vitrine. Ausgestellt mit Gläsern und Gefäßen aus römischer Zeit. Doch bevor ich mich zulange an den Kleinigkeiten aufhalte, möchte ich erst das große Ganze genauestens begutachten. Ich stehe auf einer der untersten Stufen im mittleren Treppenhaus und erblicke einen überdimensionalen Grabbau.


Schon zuvor bei einer Stadtführung hatte die entsprechende Führerin auf dessen Ausgrabungsgeschichte hingewiesen. In den 60ern hatten zwei Brüder bei Freilegungen im eigenen Garten die römischen Reliquien entdeckt und diese heimlich über mehrere Jahre hinweg mit einem kleinen Team aus Freunden an die Oberfläche geholt. Zum Vorschein kam ein fast 15 m hoher Grabsteinbau des Legionärs Poblicius von 40 nach Christi. Eine spannende Geschichte, wie die jungen Menschen einen Stein nach dem anderen aus dem Untergrund hievten. Allzu viel ist leider nicht zu dem Legionär bekannt, der während seiner Zeit in CCAA zu großem Ruhm und Reichtum gelangt sein musste, sonst hätte er sich ein solch imposantes Grabmal niemals leisten können. An den Seiten des Steines entdecke ich den Hirtengott Pan und oben thront zwischen den Säulen der ehemalige Legionär. Fundstelle des Grabmals war das Severinsviertel. Dieser Ort ist ziemlich typisch als Grabfläche für die damalige Zeit, da Verstorbene außerhalb der Stadtmauer entlang der Straße begraben wurden. Wer in vorderster Reihe stand, war von besonderer Bedeutung. Laut des Museumsleiters Herrn Dr. Trier werden diese Art an großen Grabbauten nur selten gefunden, da einerseits viel Glück mitspielt und andererseits ein Großteil der Baukomponenten, wie die Steine, wiederverwertet wurden.

Plötzlich entdecke ich über meiner rechten Schulter das Medusengesicht. Laut dazugehörigem Text war diese Maske vermutlich einst Teil des Venus- und Romatempels am Forum Romanum. Wer kennt die sagenumwobene Geschichte der Medusa nicht? Wie ihr Blick andere zu Stein erstarren lässt. Kurzweilig wird mir ein wenig mulmig, bevor ich mich in die erste Etage begebe und mich auf einer riesigen Ausstellungsfläche in dem auf Bauresten einer römischen Stadtvilla gebauten Museum (1974) befinde. Insgesamt kann ich 4.500 qm erkunden mit verschiedenen Reliquien. Gerade blicke ich auf den rekonstruierten Bogen des Nordtores des einstigen Colonia Claudia Ara Agrippinensium. Darunter thronen mich anstarrende Portraitköpfe. Im Hintergrund befinden sich noch einige weitere, wie frühere Herrscher. Mit teilweise abgebrochener Nase. In direkter Nähe erblicke ich auch ein Modell des Mittelbogens des Nordtores, das in der zweiten Hälfte des ersten Jahrhunderts entstand und den Besucher einen besseren Eindruck von dem römischen Bau gewährt.

Roemisch-Germanisches Museum  Roemisch-Germanisches Museum   Roemisch-Germanisches Museum

Ich entdecke unzählige Reliquien aus dem Rheinland zur Urgeschichte bis hin zum frühen Mittelalter. Es sind Skulpturen, Kleinplastiken aus Terrakotta (2. Jahrhundert nach Christi), ein großes Regal an Ton- und Keramikgefäßen, Waffen, Steinwerkzeuge und vieles mehr. Imposant ist auch der rekonstruierte Reisewagen mit vielen kleinen Figuren und künstlerischen Akzenten. Als Frau bin ich besonders fasziniert von den ausgestellten Schmuckstücken. Die goldenen Kronen strahlen mich an und es scheint mir, als wollten sie mir sagen „Auch dein Haupt würde ich glanzvoll schmücken.“. Besonders beeindruckt bin ich von dem goldenen Efeukranz. Direkt vor mir erblicke ich in meiner Fantasievorstellung Iulius Cäsar, wie er würdevoll diese Krone trägt und arroganten Blickes auf sein Volk hinabschaut. Mindestens ebenso interessant ist der Damenschmuck. Auf der einen Seite bewundere ich die Schmuckstücke griechisch-hellenistischer und römischer Damen von 300 vor bis 300 nach Christi. Ich erkenne Mondsichel und die Herakles-Keulen, die man als Amulett mit Kapseln trug. Es heißt, diese Kapseln enthielten vermutlich einen Schutzzauber. Manche Ohrringe haben an den Endungen Raubtierköpfe. Der Großteil des Schmucks wurde aus Goldblech hergestellt. Besetzt mit Edelsteinen. Links daneben liegt der Schmuck der römischen Oberschicht. Noch weitaus prunkvoller. Die goldenen Ringe sind mit Edelsteinen besetzt, in die Figuren geschnitten wurden und als Siegel dienten. Oft zeigte sich hier auch das Abbild des Medusenhauptes – als Schutz. Faszinierend sind auch die Gürtelschnallen mit ihren zarten Verzierungen. Generell ist es überaus beeindruckend, zu sehen, wie filigran und detailverliebt die Römer damals arbeiteten. Was Sie nur mit ihren Händen und Kleinwerkzeugen schufen.

Roemisch-Germanisches Museum  Roemisch-Germanisches Museum  Roemisch-Germanisches Museum

Wussten Sie, dass die erste Rheinbrücke von den Römern erbaut wurde? Einige hölzerne Überreste und ein Modell sind in diesem Museum ausgestellt. Genauso können Sie Wandmalereien bewundern, die einst im Rheinland gefunden wurden. Auch hier werden wieder göttliche Abbilder und sagenumwobenen Figuren präsentiert. Doch für mich ist es an der Zeit, mich auf die unterste Etage des Museums zu begeben. Hier nämlich erwartet mich das Dionysosmosaik und damit eins der weiteren weltberühmten Ausstellungshöhepunkte. Ebenjenes wurde 1941 in der Nähe des Doms gefunden, das Teil des Speisesaals eines Peristylhauses im mediterranen Stil war. Dieses Haus bestand aus einem Perystil (rechteckiger Hof) und in dessen Mitte befand sich ein Brunnen. Erbaut um 50 nach Christi. Und 230 nach Christi wurde dieses um das Triclinium samt Dionysosmosaik erweitert. Auch andere Räume des Hauses enthielten Mosaikkunstwerke und Wandmalereien. Das Dionysosmosaik besteht aus 27 mehrfarbigen Medaillons. Ein Großteil zeigt den Gott des Weines, der Freude, der Trauben, der Fruchtbarkeit, des Wahnsinns und der Ekstase. Sehr sympathisch, wie ich finde. Einige aber bilden Vögel, Früchte und auch die Jahreszeiten ab. Insgesamt besteht das Gebilde aus gut 1,5 Millionen tessarae (Steinplättchen aus Naturstein, Ton und Glas). Zu noch größerer Berühmtheit gelangte das Mosaik 1999, also die Staats- und Regierungschefs zum G8-Wirtschaftsgipfel riefen und gemeinsam auf den Steinplättchen, die mit einer Schutzplatte vorab bedeckt worden waren, speisten und zusammen mit Dionysos einander zuprosteten. Was für ein Meisterwerk! Und welch‘ Geduld die Künstler damals hatten, so ein Bildnis entstehen zu lassen! Ich bin mal wieder überaus beeindruckt.

Roemisch-Germanisches Museum  Roemisch-Germanisches Museum  Roemisch-Germanisches Museum

Im den hinteren Bereichen dieser Ausstellungsfläche sind Grabmäler, Grabsteine und Beigaben der germanischen, keltischen und der Merowingerzeit ausgestellt. Dazu zählen Keramikgefäße, Stein- sowie Metallobjekte. Gerne wurde den Toten auch eine Münze für den Fährmann auf die Zunge gelegt, um den Übergang zu ermöglichen. Der Umgang mit dem Tod war ein ganz anderer als in der heutigen Moderne, in der mehr und mehr Menschen ihren Glauben in Frage stellen und aus der Kirche austreten. Die Rolle der Götter zur Antike spiegelt sich nicht nur in der Architektur und den genannten Fundstücken wider. Die Götter waren Teil des Lebens und des Todes.

Zum Schluss durchwandere ich noch die Sonderausstellung „Zerbrechlicher Luxus“. Weltweit kann das Römisch-Germanische Museum die größte Sammlung an römischen Gläsern aus dem 1. bis 4. Jahrhundert vorweisen. In dieser befristeten Ausstellung entdecke ich Glaskunst aus 1000 Jahren antiker Geschichte. Hierbei handelt es sich teilweise um Importe aus dem 1. Jahrhundert vor Christi, die von Syrien und Oberitalien ihren Weg ins Rheinland fanden. Schon im ersten Jahrhundert nach Christi entstanden in CCAA die ersten Glasmanufakturen außerhalb der Stadtmauern, um jegliche Gefahren, wie durch Feuer zu vermeiden. Produziert wurden Gläser, Weinkrüge und Salbfläschchen mit Emailmalereien nach römischer Rezeptur. Einige der Ölflaschen enthalten sogar noch einen Teil ihres Inhalts, wie pflegende Öle und Seifen. Es gibt Nuppengläser und Krüge mit Gesichtern. Das alles galt damals als Luxusgut. Sehr verständlich, steckte doch so viel Arbeit in der Herstellung. Diese Ausstellung können Sie noch bis zum 13. November besuchen. Danach folgt eine neue.

Kurse und Führungen

Das Römisch-Germanische Museum bietet seinen Besuchern auch verschiedene Programmpunkte an. In dem Kurs Römische Rundmühle, lernen Sie, wie Sie ein römisches Spiel herstellen. In verschiedenen Führungen, wie „Das Grabmal des Lucius Poblicius“, „Liebe zur Zeit der Römer“ oder auch „Man liegt zu Tisch: Römische Ess- und Trinksitten“, erfahren Sie noch weitaus mehr über die damalige Herrschaftszeit der Römer.

Römische Überreste in Köln

Auch außerhalb des Museums haben Sie die Möglichkeit, einige römische Reliquien zu entdecken. Dazu zählen das 6 m hohe Ubiermonument, das einst eine Höhe von 12 m maß sowie Teile der römischen Stadtmauer aus dem 1. Jahrhundert nach Christi, die ursprünglich eine Länge von 4 km hatte, zu der 9 Tore und 12 Rundtürme gehörten. In der Tiefgarage unter der Domplatte sind auch noch Reste der Wehrmauer vorhanden. In der Nähe des Zeughauses können Sie den Römerturm, ein Tor und einen Brunnen bewundern. In Weiden befindet sich eine noch gut erhaltene römische Grabkammer und in der Nähe des Doms wurden der damalige Abwasserkanal und die Hafenstraße zu kleinen Teilen freigelegt.

Mein Fazit zum Römisch-Germanischen Museum

Da ich selbst sehr geschichtsinteressiert bin und mich besonders die antike Zeit sehr fasziniert, bin ich begeistert von der Ausstellung des Römisch-Germanischen Museums in Köln. Ich würde aber auch gerne an einer der Führungen teilnehmen, um noch mehr zum geschichtlichen Hintergrund zu erfahren. Denn im Vergleich zum Rautenstrauch-Joest-Museum fehlen mir hier multimediale Ausstellungsbereiche, die den Besuchern die Möglichkeit geben, weitere Informationen zu erhalten, als die die direkt neben dem Ausstellungsstück angegeben sind und eher spärlich ausfallen. Zeitlich würde ich Ihnen empfehlen, ca. 1,5 Stunden einzuplanen und im Anschluss selbst auf die Suche nach römischen Reliquien im Stadtzentrum zu gehen.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag: 10.00 bis 17.00 Uhr

Eintrittspreis: 9,00 € pro Person

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Besuch auf Burg Altena

Besuch auf Burg Altena

Burg Altena und Deutsches Drahtmuseum

Mitten im Sauerland in einer Kleinstadt im Märkischen Kreis liegt die zauberhafte Burg Altena oben auf einem Berg. Das davor liegende Städtchen beheimatet auf einer Fläche von 44,42 qkm 17.375 Einwohner. In seiner Nachbarschaft liegen die Gemeinden Iserlohn, Werdohl, Lüdenscheid, Neuenrade, Schalksmühle und Hemer. Der Ort, in dem wir auch 4 liebevoll und sehr individuell eingerichtete Ferienwohnungen vermieten. Gemeinsam mit der Burg entstand Altena im 12. Jahrhundert. Die Festung selbst ließen die Grafen von Berg errichten. Im Jahre 1367 erhielt die Stadt vom Grafen Engelbert III von der Mark die Freiheitsrechte und seit dem Ende des 18. Jahrhunderts darf Altena den Stadttitel führen, auch wenn sie keine Stadtrechte innehat. Mittlerweile gehört der Ort zum Regierungsbezirk Arnsberg und ist bekannt als Drahtzieherstadt an der Lenne. Neben einer schönen Landschaft hat Altena weitaus mehr zu bieten: wie ein kleines, feines und sehr stilvolles Kino. In den Sälen finden nur einige wenige Besucher Platz. Leckere Snacks und Getränke werden direkt an den gemütlichen Sesseln serviert. Im Vergleich zu den sonst riesigen und überfüllten Großkinos ist dieses Lichtspielhaus ein wahrer Geheimtipp für einen gemütlichen und ruhigen Abend mit einem tollen Spielfilm.


Burg Altena im Sauerland

Es ist Samstagmorgen am Pfingstwochenende. Ich bin zu Besuch in der Heimat, da Menden alljährlich an diesen Feiertagen seine beliebte Pfingstkirmes veranstaltet. Ein Grund für viele die Weggezogenen, aufgrund von Studium und neuem Job, kurzweilig ins Sauerland zurückzukehren und die Freunde und Bekannten von früher wiederzutreffen. Doch bevor wir am Abend in der Innenstadt unsere Runde ziehen, beschließen wir, einen Ausflug zur Burg Altena zu unternehmen. Schon in meiner Jungend war ich hier des Öfteren zu Besuch. Doch mittlerweile ist es einige Jahre her und es hat sich viel verändert. Wir parken direkt an der Lenne, gegenüber von einigen netten Cafés – nur wenige Meter entfernt von dem Zugang zu dem mittlerweile durch Funk und Fernsehen sehr bekannten Aufzug, der hinauf zur Burg führt und den Besuchern den sonst so anstrengenden Aufstieg abnimmt. Wir durschreiten die Türen zum Entree und werden von einem Gemälde des Burgherrn Graf Dietrich willkommen geheißen, der uns gemeinsam mit seiner Fledermaus Burghard begrüßt. An der Kasse können wir entscheiden, ob wir nur ein Ticket für den Aufzug oder inkl. Burg- sowie Drahtmuseumsbesuch buchen. Wir kaufen die Kombitickets für 9,00 € pro Person. Bei der reinen Benutzung des Aufzuges würden 4,80 € anfallen. Doch bevor wir den Aufzug erreichen, warten noch 6 Stationen im Zeittunnel auf uns mit Einblicken in die Historie der Burg und über Jahrhunderte erzählte Sagen rund um die Stadt an der Lenne. Zu den Themen der 6 Stationen gehören die sagenumwobene Geschichte der Namensgebung der Burg und die Entstehung sowie Mystik des Felsenmeeres. Auch der heilige Einhard, Wieland der Schmied und Eberhard, der sich einst als hoch angesehener Ritter für das Leben als ärmlicher Mönch entschied, werden thematisiert. In dem 90 m langen Erlebnisstollen werden uns Fakten und Erzählungen multimedial näher gebracht. Wir laufen über eine Plexiglasplatte, die uns das Gefühl vermitteln soll, als wanderten wir durch einen Fluss. Wir entdecken ein Reh, das uns einige Zeit fasziniert anstarrt, bis es verängstigt vor und schnellen Sprunges verschwindet und in verschiedenen Bilderrahmen bewundern wir uns selbst, wie auf unseren Köpfen verschiedene Hüte sowie ähnliche Bedeckungen erscheinen und uns damit in eine andere Figur verwandeln. Auch wir haben die Qual der Wahl: ob wir uns lieber für das Ritter- oder Mönchsleben entscheiden. Mehr als 150.000 Besucher haben schon vor uns diesen Weg beschritten und trafen auf Zwerge, Handwerker, Tiere und auch Ritter. Doch nach der 6. Etappe erreichen wir nun auch endlich den Fahrstuhl, der uns 80 m in die Höhe durch den Felsen transportieren soll. Im Aufzug selbst begrüßen uns über eine Leinwand verschiedene mittelalterliche Figuren, die uns auf unserem ziemlich zügigen Weg hinauf zur Burg begleiten unterhalten wollen.

Burg Altena Sauerland17  Burg Altena Sauerland22  Burg Altena Sauerland2

Oben angekommen, werden wir von einem ähnlich gekleideten Herrn begrüßt und zur ersten Station des Museumsgangs geführt. Altena zählt für mich zu den eher kleineren altertümlichen Bauwerken, die ich bisher gesehen habe. Dies tut ihrer Pracht allerdings keinen Abbruch. Schon ziemlich zu Anfang entdecken wir die erste ständige Jugendherberge aus dem Jahre 1914, die noch heute nahezu im Originalzustand besichtigt werden kann. Wir begutachten die geschlechtergetrennten Schlafsäle mit ihren kleinen Holzhochbetten. Davor stehen große Holztruhen zur Aufbewahrung ihrer Kleidung. Durch das viele dunkle Holz wirken die Räume eher düster und wenig kindgerecht eingerichtet. Die Küche mit Speisesaal kommt den mir aus meiner Kindheit bekannten Jugendherbergen schon etwas näher. Auch wenn der Kochbereich in der hinteren Ecke einsehbar ist und die Küche in keiner Weise an die heute modernen Einrichtungen erinnert. Einige Meter weiter erfahren wir in einem Nebenraum per dokumentarischem Kurzfilm einige Fakten zur Entstehung und Entwicklung der Jugendherbergen. Auch zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges.

Wir steigen einige Treppen hinauf und hinab zu den Ausstellungsräumen des Hauptmuseums der Grafschaft von Mark. Präsentiert werden hier Reliquien und geologische Funde zur Frühgeschichte, dem Mittelalter, der Frühen Neuzeit, dem Industriezeitalter und der Gegenwart. Ebenso treffen wir auf Ritterrüstungen, die für weitaus kleinere Menschen, als wir es sind, hergestellt worden waren. Die Ausstellung zur Jagd ruft eine eher zwiespältige Meinung in mir hervor. Einerseits beeindrucken mich die Schnitzereien und Verzierungen auf dem Elfenbein der Waffen, andererseits stimmt es mich traurig, dass nur aus Freude und Geltungsbedürftigkeit Tiere bei der Jagd ihr Leben lassen mussten, um später ausgestopft als Trophäe an den Wänden der Henker zu hängen oder neben vielen weiteren Gefallenen in Regalen aufgereiht zu werden.

Wussten Sie, dass es sich bei Burg Altena um eine Spornburg handelt? Diese Bezeichnung trägt das Bauwerk, da es auf einem Berggipfel von den Brüdern Adolf und Everhard von Berg errichtet worden wat. Dass die Burg nicht immer so aussah wie heute ist darin begründet, dass das Anwesen 1455 abbrannte, dann erst notdürftig wiederaufgebaut und viel später renoviert wurde. Da die Familie von Berg die Burg noch selten nutzte, erhielt hier schon Ende des 14. Jahrhunderts der Amtsmann seinen Sitz, bis das Anwesen 1771 an die Stadt verkauft wurde. Im 19. Jahrhundert richtete der Johanniterorden auf der Burg ein Krankenhaus ein. 1906 wurde der Märkische Burgverein gegründet, der sich von da an um die Erneuerung der Burg kümmerte. Seit 1943 ist das Gemäuer im Besitz des Kreises Altena. Seitdem zieht die Burg viele Touristen und Einheimische an, die gerne an einer der vielen verschiedenen Führungen teilnehmen. Geboten werden eine Lichterführung, „In aller Munde“ mit sprichwörtlichen Redensarten, „Frauengeschichte: Hexen, Heilige, Herrscherinnen“ oder die Führung zur Jugendherberge. In einer kleinen Gruppe können Sie auch eine Ritterprüfung ablegen und sich am Ende, nach dem Sie alle Aufgaben bestanden haben, zum Adelsmann schlagen lassen. Immer im Sommer wird auch das Mittelalterfest veranstaltet - mit vielen Verkaufsständen und auch mittelalterlichen Gauklern und Vorführungen. Hier sollten Sie allerdings beachten, dass Sie frühzeitig anreisen, um noch einen naheliegenden Parkplatz ergattern zu können.

Burg Altena Sauerland7  Burg Altena2  Burg Altena Sauerland10

Öffnungszeiten:

Dienstag – Freitag: 9.00 – 18.30 Uhr Samstag: 11.00 – 19.00 Uhr Sonntag: 11.00 – 18.00 Uhr

Sonderausstellung ab November 2016: „Bei Tisch – Essen und Trinken in der Frühen Neuzeit“

Deutsches Drahtmuseum in Altena

Nachdem wir die Burg erkundet haben, nehmen wir wieder den Aufzug nach unten in die Innenstadt und machen uns zu Fuß auf den Weg zum Drahtmuseum, das sich nur einige wenige Meter von der Burg entfernt befindet. Das Museum ist sehr modern eingerichtet und wirkt einladend auf uns. Ein Kurzfilm zu Beginn gibt uns einen Überblick über die Vielzahl an aus Draht hergestellten Produkten. Eine kleine Auswahl an Gegenständen aus Draht finden wir in dem Ausstellungsraum. An den Wänden und auch gerne an der Decke. Ob Uhren, Flugzeugteile, Telefone, Einkaufswagen, Fahrräder und vieles weitere. Im nächsten Raum können wir die vielfältige Einsetzbarkeit und Nutzung selbst an verschiedenen Experimentierstationen ausprobieren. Weiter geht es mit der Herstellung des Drahtes. Wir stehen in einer Ausstellung der Drahtwerkstatt. Ein Film zeigt uns, wie dieser mulitfunktionale Werkstoff hergestellt wird. Im oberen Geschoss entdecken wir noch einige weitere Produkte, die uns einen Überblick über die kaum vorstellbare vielfältige Einsetzbarkeit des Stoffes geben. Ein wirklich sehr interessantes und kurzweiliges Museum, das wir auch Familien mit kleinen Kindern empfehlen können.

Wenn Sie im Anschluss eine kleine Stärkung wünschen, finden Sie in der Innenstadt einige nette Cafés und Restaurants mit mediterraner Küche und auch Hausmannskost. Wir entscheiden uns für letzteres und gönnen uns eine leckere Frikadelle, bevor wir uns auf den Heimweg Richtung Pfingstkirmes machen.

Drahtmuseum Altena Sauerland3  Drahtmuseum Altena Sauerland6  Drahtmuseum Altena Sauerland7

Übernachten Sie in unseren Ferienwohnungen in Hemer im Sauerland

Wenn Sie gerne die Vielfältigkeit und die eindrucksvolle Landschaft des Sauerlands kennenlernen möchten, empfehlen wir Ihnen einen Urlaub gemeinsam mit Ihrer Familie im Märkischen Kreis mit Übernachtung in unseren Zeitwohnungen in Hemer. Jede der 4 Wohnungen bietet bis zu 6 Personen ausreichend Platz. In den voll ausgestatteten Küchen können Sie kostengünstig am Morgen Ihr Frühstück in der jeweiligen Unterkunft zubereiten. Im nahen Umfeld befinden sich einige Supermärkte, Modeläden, Cafés und Restaurants. Der Sauerlandpark in Hemer ist ein tolles Ausflugsziel für die ganze Familie, während Sie zu Gast in unseren Ferienwohnungen sind. Oder besuchen Sie auch die umliegenden Städte Iserlohn, Dortmund, Menden, Unna und auch Hagen. Unternehmen Sie Wandertouren entlang der Ruhr oder Hönne. Freuen Sie sich auf einen ereignisreichen und vielseitigen Urlaub in unseren Unterkünften. Bei der Buchung stehen wir Ihnen gerne beratend zur Seite.

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