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Kölner Dom: Wahrzeichen des Rheinlandes

Kölner Dom: Wahrzeichen des Rheinlandes

Zu Besuch im Kölner Dom

Die Rheinmetropole Köln ist nicht nur ein beliebtes Reiseziel, sondern kann auch mit der meist besuchten Sehenswürdigkeit, dem Kölner Dom, auftrumpfen. Knapp 20.000 Besucher zählt der sakrale Bau täglich. Das mag wohl auch an seiner imposanten Höhe von 157,38 m liegen, denn damit gilt der Kölner Dom als das europaweit zweithöchste Kirchengebäude. Die römisch-katholische Hohe Domkirche Sankt Petrus (der eigentliche Name der Kathedrale) wurde im Jahre 1996 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Es ist kaum zu glauben, dass die Kölner gut 630 Jahre benötigten, um den im 13. Jahrhundert begonnen Bau ihres imposanten Gotteshauses zu vollenden. Es wird vermutet, dass an selbiger Stelle schon zur Römerzeit ein Kirchenhaus gestanden haben soll. Darauf weisen jedenfalls Ausgrabungsfunde hin. Später folgte die Errichtung des Alten Doms, dem Holdebold-Dom, der 873 geweiht wurde. Nachdem allerdings der Kölner Erzbischof Rainald von Dassel von seiner Mailandreise im Jahre 1164 ein Geschenk des Kaisers Friedrich I. mit nach Köln brachte, nämlich die Reliquien der Heiligen Drei Könige, reichte fortan der einstige Dom nicht mehr aus, denn von nun an reisten mehr und mehr gläubige Pilger in die Stadt am Rhein, um die Gebeine der Heiligen anzubeten.

Daraufhin wurde Gerhard von Ryle als Dombaumeister beauftragt, einen weitaus eindrucksvolleren und natürlich größeren Bau zu schaffen, in dem ausreichend Pilger Platz fanden. Gesagt, getan. Im August des Jahres 1248 begann der Dombau nach Plänen des Meisters Gerhard. Als Baumaterial wurde unter anderem Abbruch des Drachenfelsens im nahegelegenen Siebengebirge genutzt. Voll Euphorie arbeitete man an dem Gotteshaus, bis die Bauarbeiten ab dem Jahre 1510 langsam unvollendet eingestellt wurden. Natürlich nicht ohne Grund, wie viele Kölner nun behaupten würden. Die Rheinländer haben schließlich unzählige Geschichten zu ihrer Stadt auf Lager. Bezüglich des Dombaus wird sich folgendes erzählt:

Meister Gerhard und der Pakt mit dem Teufel

Nachdem man in Köln beschloss, für die Reliquien der Heiligen Drei Könige eine neue Kathedrale zu bauen, wurde Meister Gerhard, der in Frankreich Baukunst gelernt hatte, beauftragt, einen Bauplan zu erstellen. Überraschender Weise tat sich dieser allerdings schwer und unternahm am rechtsrheinischen Ufer einen längeren Spaziergang, um sich neu inspirieren zu lassen und die Gedanken zu ordnen. Nach einem langen Fußmarsch, machte er am „Teufelsstein“ Rast und schlief ermüdet ein. Nach Erwachen stand vor ihm ein scheinbar französischer Herr, der mit einem Stock im Sand den Bauplan des Meister Gerhard vollendete. Schnell stellte sich heraus, dass es sich bei dem Fremden um den personifizierten Teufel handelte, der ihm den Plan überlassen wollte, wenn er als Gegenleistung von Gerhard seine Seele erhielt. Nur wenn der Bau nicht vor dem ersten Hahnenschrei in der letzten Nacht vollendet sei, so wäre diese Gegenleistung hinfällig. Der Baumeister ließ sich auf den Pakt ein und musste überraschend feststellen, dass der Bau unerwartet schnell voranschritt. Das machte auch seiner Frau Angst und Bange, die von dem Geschäft mit dem Teufel erfahren hatte. Sie erlernte den Hahnenschrei und brachte in der letzten Nacht kurz vor Vollendung mehrere Hähne dazu, auf ihren Ruf zu antworten. Als Reaktion zerfiel der Dom und die Dommeisterfamilie schien vorerst gerettet. Doch der Teufel gab nicht so schnell auf und traf ein weiteres Mal auf Gerhard, um mit ihm einen weiteren Pakt einzugehen: Wenn der Teufel es schaffe, eine Wasserleitung von der Eifel bis nach Köln zu bauen, bevor der Dom vollendet sei, gehöre ihm die Seele Gerhards. Selbstbewusst ließ sich der Dombaumeister auf das Geschäft mit dem Teufel ein. Dieser allerdings war so geschickt und trickste Gerhards Ehefrau aus, die dem Teufel selbst verriet, dass er beim Bau Luftlöcher einplanen solle. Nur dann wäre die Umsetzung einer so weitreichenden Wasserleitung möglich. Und schon bald plätscherte unter dem nicht vollendeten Dom ein Bach, auf dem Enten schwammen. Gerhard erkannte, dass er verloren hatte und stürzte sich direkt in die Tiefe, um dem Teufel zu entkommen, doch der Höllenhund war schneller und schnappte sich seinen Gewinn noch im Fluge.

Ob wir nun an diese Geschichte glauben möchten oder nicht. Feststeht, dass es mehr als 6 Jahrhunderte brauchte, um den sakralen Bau zu vollenden. Nachdem französische Truppen Ende des 18. Jahrhunderts den Dom unter anderem durch die Umfunktionierung zum Pferdestall und zur Lagerhalle schwer beschädigt hatten, erfolgte erst 1823 die Fortsetzung des Baus nach den alten Plänen im gotischen Stil. 1880 wurde der Kölner Dom endlich vollendet und das eindrucksvolle architektonische Meisterwerk mit einem großen Fest samt Umzug durch die Stadt gefeiert. Im Zweiten Weltkrieg fiel der Dom etwa 70 Bombenangriffen zum Opfer und es folgten aufwendige Restaurierungsarbeiten. Noch immer wird am Dom gearbeitet. Und nicht etwa, um Kriegsschäden zu beseitigen, sondern um das Bauwerk in Stand zu halten. Denn der witterungsanfällige Sandstein muss regelmäßig erneuert werden. So heißt es: Wenn der Dom vollendet ist, geht die Welt unter! Dies ist wohl eher unwahrscheinlich, da permanent an dem Gotteshaus Restaurierungen stattfinden. 7.914 Quadratmeter Fläche gilt es für Besucher zu besichtigen. Noch größer allerdings ist die 10.000 qm missende Fläche an Fenstern. Das Bibelfenster ist noch eine Reliquie aus dem Jahre 1260. Eine Mehrheit stammt aus dem Mittelalter. Im Oberchor befinden sich 17,15 m hohe Fenster, geschmückt mit 48 Königen. Die 24 bärtigen Herren sollen die Ältesten der Apokalypse und die restlichen Bartlosen die Könige von Juda darstellen. Es ist kaum vorstellbar, aber wahr: Allein das Dach des Doms besteht aus rund 600 Tonnen Blei. Das Gebäude über der Erde selbst wird auf rund 120.000 Tonnen Gewicht geschätzt. Zahlen, die zumindest für mich, unvorstellbar sind. Und genauso werden Sie staunen, wenn Sie den Kölner Dom erstmalig betreten. Unabhängig davon, ob Sie gläubig sind oder nicht: allein die Architektur des Gebäudes und die vielen Kunstwerke sind einen Besuch wert!

Koelner Dom

Was gibt es im Kölner Dom zu sehen?

Im Inneren des Kölner Doms werden Sie vermutlich zuerst den Kopf in den Nacken fallen lassen und die eindrucksvolle Deckenhöhe der Kathedrale bewundern. Lassen Sie die großen Fenster auf sich wirken und verfolgen Sie die hier festgehaltenen Szenerien. Nehmen Sie sich Zeit, um Ihren Impressionen Raum zu geben. Es erwarten Sie zu viele wundervolle Kunstwerke, als dass man diese in wenigen Minuten abarbeiten könnte. Die sonst herrschende Hektik und Lautstärke der Stadt ist plötzlich wie verschwunden und es kehrt Ruhe ein. Nehmen Sie Platz auf einer der Holzbänke und/ oder durchschreiten Sie die Gänge. Sie treffen auf die Mailänder Madonna, ein Werk aus dem Jahre 1900 – eine nach französischem Vorbild gestaltete bunte Holzfigur. Die mittelalterlichen Chorgestühle wurden aus rund 29 mittelgroßen Eichenstämmen gestaltet und mit Verzierungen versehen. Im Chorraum befindet sich auch ein 1.300 qm großer Mosaikfußboden, der das weltliche Leben nach dem mittelalterlichen Vorbild zeigt, sowie die vier Paradiesflüsse oder unter anderem auch die Geschichte der Kirche in Köln. Bei dem Clarenaltar handelt es sich um einen 6 m breiten Flügelaltar aus dem 14. Jahrhundert, der auf seiner Außenseite mit 12 franziskanischen Heiligen versehen wurde. Wie in vielen anderen Kirchen auch befinden sich im Kölner Dom Grabmale verschiedener Persönlichkeiten, wie von Gero, Rainald von Dassel oder auch Josef Kardinal Frings. Weitaus prachtvoller ist wohl der Dreikönigenschrein mit einer Länge von 2,20 m wurde dieser mit unzähligen Reichtümern verziert. 74 aus vergoldetem Silber hergestellte Figuren dekorieren den Schrein, sowie unzählige Edelsteine, Perlen und Emailstreifen. Eine Nachbildung aus Schokolade konnte man vor einigen Monaten im Schokoladenmuseum im Rheinauhafen bewundern. In der Kölner Kathedrale gibt es allerdings noch weit mehr zu entdecken. Wenn Sie bereit sind, einige Mühen auf sich zu nehmen, sollten Sie den Südturm über die sehr enge Wendeltreppe besteigen. Aber seien Sie gewarnt: Vor Ihnen liegen 533 Stufen und ein damit verbundener recht anstrengender Weg hinauf zur Turmspitze. Vorbei am Glockenturm, der die 24 Tonnen schwere St. Petersglocke „D`r decke Pitter“ und die spätmittelalterlichen Glocken Pretiosa und Speciosa beherbergt. Natürlich können Sie im Anschluss oder gar vorab die Domschatzkammer im Kellergewölbe aus dem 13. Jahrhundert besuchen. Der Eintritt liegt bei etwa 6€ und erlaubt Ihnen den Zugang zu einer 500 qm großen Ausstellungsfläche auf 3 Etagen mit 6 Räumen. Zu bestaunen gibt es verschiedene Reliquien, Gewänder, Skulpturen und unter anderem fränkische Grabfunde. Zur richtigen Zeit können Sie auch eine der gehaltenen Messen besuchen. Die Zeiten entnehmen Sie am besten vorab der Homepage des Kölner Doms. Ich jedenfalls wünsche Ihnen einen eindrucksvollen Besuch dieses wunderschönen architektonischen Meisterwerks!

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