Homerent.de Blog: Mit Unternehmungstipps für Ihre nächste Reise

Entdecken Sie gemeinsam mit uns besondere Veranstaltungen, Sehenswürdigkeiten, Locations, Restaurants, Ausflugstipps und vieles weitere, um eine unvergessliche Reise mit vielen großartigen Höhepunkten zu erleben!

Ausflug in den Zoo in Duisburg

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Wir besuchen den Duisburger Tierpark

Trotz kühler Temperaturen zieht es uns an diesem Januartag an die frische Luft. Heute entdecken wir für Sie den Duisburger Zoo. Direkt an der A3 in Duisburg-Kaiserberg gelegen, ist dieses schöne Ausflugsziel für Gäste unserer Ferienwohnungen in Düsseldorf oder auch u. a. in Remscheid gut erreichbar und lässt viele Kinderherzen schneller schlagen. Und sogar ich freue mich immer wieder, Tiere zu beobachten. Mit etwas Glück haben Sie genauso wie wir keine langen Schlangen an der Kasse. Stattdessen können wir direkt unsere Tickets kaufen und auf Entdeckungsreise gehen. Zu unserer Rechten erblicken wir nach wenigen Metern eine kleine Giraffenfamilie. Das jüngste Mitglied wirkt erst noch ein wenig scheu. Die Mutter, wenn ich denn das Geschlecht richtig deute, bewegt sich langsam auf uns zu und scheint, uns kopfnickend begrüßen zu wollen. Diese Offenheit erleben wir allerdings heute eher selten. Die am gegenüberliegenden Teich wohnenden Flamingos genießen in aller Ruhe ihr Futter und würdigen uns keines Blickes. Auch die beiden Afrikanischen Elefanten sind wenig begeistert von dem winterlichen Wetter und haben sich nach drinnen verzogen, um sich voll und ganz ihrem Futter zu widmen, das täglich aus 100 kg Heu, 5kg Möhren, 1 kg Hafer und einigen weiteren Leckereien besteht. Ich selbst habe schon in Thailand Asiatische Elefanten live im Phuket Elephant Sanctuary erleben und sogar füttern dürfen. Ein unvergessliches Erlebnis. So kann ich auch heute meinen Blick von diesen eindrucksvollen Tieren kaum abwenden. Dabei erwarten mich noch so viele weitere Arten.

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Freizeitpark Phantasialand in Brühl

Freizeitpark Phantasialand in Brühl

Zu Besuch im Phantasialand

„Steel Dragon“, „Tower of Terror“ oder auch „Sky Scream“ sind nur einige wenige Namen der unzähligen Attraktionen der vielen verschiedenen weltweit aktiven Freizeitparks. Für eine Großzahl der Besucher eines Vergnügungsparks ist es wohl weit mehr als nur ein reiner Zeitvertreib. Unzählige moderne Fahrgeschäfte, Shows und Schauplätze sorgen dafür, dass wir uns als Gäste wie Kinder fühlen, die auf einem riesigen Abenteuerspielplatz ausgesetzt werden. In den letzten Jahren habe ich jedoch immer seltener eine der vielen Vergnügungsstätten besucht. Man vergisst schnell, dass die einen durchrüttelnden und Adrenalin hervorrufenden Attraktionen großartige Glücksgefühle hervorrufen. Das wird mir bei meinem erstmaligen Besuch des Phantasialandes in Brühl klar, den ich gemeinsam mit unserem Team im Winter besuche. Der mittlerweile in die 6 Themenbereiche Berlin, Mexico, Deep in Africa, Chinatown, Fantasy und Mystery unterteilte Freizeitpark wurde schon im April 1967 von Richard Schmidt und Gottlieb Löffelhardt in einem ehemaligen Braunkohle-Tagebau in Brühl ursprünglich als Märchenwald mit See und Attraktionen wie einer Oldtimerfahrt und einer Westerneisenbahn eröffnet. Somit gilt das Phantasialand als einer der europaweit ältesten Freizeitparks, der immer wieder erweitert und modernisiert wird. Heute misst die Fläche 28 Hektar und begeisterte beispielsweise im Jahr 2015 knapp 1,9 Millionen Besucher. Wem ein einzelner Tag nicht reicht, kann sich sogar in einem der zwei Themenhotels einbuchen und das Vergnügen auch am Folgetag noch erleben. Im Vergleich zu vielen anderen Parks ist das Phantasialand nicht nur von Ende März bis November geöffnet, sondern bietet in einigen Wochen im Winter ein eigenes Showprogramm. Bei angemessenem Wetter sind sogar einige der großen Attraktionen geöffnet.

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Mit der Kölner Seilbahn über den Rhein

Mit der Kölner Seilbahn über den Rhein

Eine Fahrt in den Gondeln der Kölner Seilbahn

Die Kölner Seilbahn ist nicht nur die erste über einen Fluss führende Seilschwebebahn in Europa, sondern gilt nach gut 6 Jahrzehnten Bestehens mittlerweile als architektonisches Urgestein Kölns. Einst wurde die Seilschwebebahn als zusätzliches Transportmittel zur Bundesgartenschau im Jahre 1957 eröffnet. Tatsächlich zählte die Bahn zu dieser Großveranstaltung rund 1,35 Millionen Fahrgäste, die den Rhein auf die damals noch außergewöhnliche Art und Weise überqueren wollten. In den 50 Kabinen fanden jeweils bis zu 4 Personen Platz. Zwei 33 bis 35 Tonnen schwere Pendelstützen verbanden die 685 m langen und 26,5 m hohen Seile. Die ursprüngliche Betriebsdauer sollte eigentlich nur 5 Jahre betragen, doch aufgrund des großen Erfolges wurde nach mehreren Diskussionen die Überlebensdauer der Seilbahn immer wieder verlängert. Bis der geplante Brückenbau anstand und eine Lösung gefunden werden mussten, denn die Pfeiler der Seilbahn waren dem Bau im Weg. Es gab keine andere Möglichkeit, als die Pendelstützen zu demontieren und diese in den 60er Jahren um einige Meter versetzt wieder zu errichten. Dadurch erreichte die Länge der Strecke 935 m. Fortan gab es 400 Kabinen, die pro Stunde 1.600 Personen transportieren konnten und noch immer können. Seit der BUGA zählte die Kölner Seilbahn knapp 20 Millionen Fahrgäste und wurde sogar mit dem Mercurius-Preis des Kölner Verkehrsvereins ausgezeichnet.


Viele Kölner nutzen ihre Seilbahn, um das gegenüberliegende Rheinufer zu erreichen, aber auch immer mehr Touristen freuen sich auf eine Fahrt mit der Kölner Seilbahn. Linksrheinisch befindet sich der Kölner Zoo mit einer Vielzahl an Tierarten. Am heutigen Dienstag durften sich die Zoowärter sogar über die Geburt des Elefantenbabys Moma freuen und somit über einen neuen kleinen Bewohner, der viele Kinderherzen höher schlagen lassen wird. Ansonsten gibt es im Park auch viele weitere mächtige und eindrucksvolle Tiere. Besonders für Stadtkinder stellt der Kölner Zoo ein wunderbares Ausflugsziel dar. Zusätzlich gibt es im Park einen großen Spielplatz, auf dem sich die kleinen Gäste ausgiebig austoben können, während ihre Eltern das bunte Treiben von den Bänken aus beobachten. Nur einige Meter hinter dem Kölner Tierpark befindet sich die Flora. Eine der wenigen kostenfreien Sehenswürdigkeiten der Rheinmetropole. Eindrucksvolle Gärten, Springbrunnen, Teiche mit Poseidon-Skulptur, Gewächshäuser, Palmen und vieles, vieles mehr erwartet Sie auf dem Gelände der Flora. Ein wundervoller Ort für ein Picknick an einem sonnigen Nachmittag. In dem dort befindlichen Café können Sie auch viele selbstgemachte Leckereien genießen. Für mich eines der schönsten Ausflugsziele in Köln. Von hier aus erreichen Sie die Kölner Seilbahn in wenigen Minuten problemlos zu Fuß.

Entweder, Sie organisieren sich ein Hin- und Rückfahrtticket, wenn Sie vorort geparkt haben, oder Sie buchen nur die einmalige Fahrt hinüber zum rechtsrheinischen Ufer. Dies wäre meine Empfehlung, wenn Sie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, denn auch auf der gegenüberliegenden Rheinseite gibt es noch einiges mehr zu entdecken. Doch vorab gilt es, in die nächste Gondel einzusteigen und die Fahrt zu genießen. Mit etwas Glück dürfen Sie in einer bei Kindern sehr beliebten Gondeln mit Aufdruck der „Sendung mit der Maus“ Platz nehmen. Mittlerweile gibt es sogar vom BAP-Sänger Wolfgang Niedecken designte Gondeln, die an eins seiner Lieder erinnern und die Verbundenheit der Kölner mit ihrer Heimatstadt wiederspiegelt:

Koelner Seilbahn Rhein

Wie ich vor einigen Monaten selbst erfahren durfte, gibt es sogar die Möglichkeit, sich in der Hochzeitsgondel unter sechs Augen von einem Standesbeamten trauen zu lassen und sich über dem Rhein hängend die gegenseitige Liebe und Treue zu schwören. Vermutlich die romantische Alternative zum Rathaus. Aber auch Nicht-Liebespaare können eine unvergessliche Fahrt über den Rhein in Köln erleben. Selten hat man die Möglichkeit, die Rheinmetropole aus dieser atemberaubenden Vogelperspektive in Ruhe zu genießen und die Eindrücke auf sich wirken zu lassen. Kurz vor Ihrer Ankunft am rechtsrheinischen Ufer schweben Sie noch über die Claudius-Therme, die auf den Quellen von mineralhaltigem Wasser gegründet wurde. Wenn Sie also Wellness lieben, könnte dies die nächste Station Ihres Ausfluges werden. Selbst habe ich hier noch keine Erfahrungen sammeln können, doch mir wurde bisher nur Positives berichtet. Wenn Sie allerdings mit Kindern unterwegs sind, empfehle ich Ihnen, Ihren Weg durch den direkt anschließenden Rheinpark fortzusetzen.

Mit der Kölner Seilbahn zum Rheinpark

Der Rheinpark liegt zwischen den Kölner Stadtteilen Deutz und Mülheim und steht seit dem Jahre 1989 unter Denkmalschutz. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Anlage zum Landschaftspark umgewandelt und war später in den 50er Jahren Austragungsstätte der Bundesgartenschau. Heute dürfen Sie sich über ein Wasserspiel, blühende Beete, einen Laubengarten und einen Brunnen am Adenauerweiher freuen. Besonders im Frühling sowie im Sommer erstrahlt der Park in bunter Blütenpracht. Verschiedene Skulpturen setzen hier Highlights. Außerdem gibt es eine Kleinbahn, die Sie für einen kleinen Preis durch den Park fährt. Direkt am Ausgang der Seilbahn können Sie einsteigen. Kleine Snacks und Getränke gibt es am Kiosk. Zu der Anlage gehört außerdem der Kölner Jugendpark unter der Zoobrücke mit einer Minigolfanlage, einer Skaterbahn und einem großen Abenteuerspielplatz. Oftmals sehen Sie im Rheinpark auch Sportgruppen, die in überdimensionalen Wasserbällen Fußball spielen oder ihr Picknick zum wundervollen Ausblick auf das linksrheinische Köln genießen. So lassen sich problemlos einige Stunden verstreichen.

Koelner Seilbahn Rhein2 Kopie

Flora Koeln

 

Vom Rheinpark zum Triangle Tower

Nachdem Sie langsam durch den Rheinpark spaziert sind, erwartet Sie schon die nächste Kölner Sehenswürdigkeit: der Triangle Tower. Für einen kleinen Preis fahren Sie mit dem Aufzug hoch zur Aussichtsplattform, die einen Rundumblick auf Köln zu bieten hat und insbesondere bei klarem Himmel einige grandiose Eindrücke bietet. Sie blicken auf die Highlights Kölner Dom, Musical Dom oder auch den Rheinauhafen samt Schokoladenmuseum, bevor Sie sich langsam wieder auf den Rückweg machen. Vom Triangle Tower erreichen Sie schon nach wenigen Metern die Hohenzollernbrücke. Mittlerweile hat sich die Brücke zum beliebten Ziel bei Pärchen entwickelt, die hier gemeinsam ein mit ihren Namen versehenes Schloss anbringen, die Schlüssel in den Rhein werfen und damit einander ihre ewig andauernde Liebe beweisen möchten. Doch auch für Singles gibt es an den Gitterwänden einiges zu entdecken. Viele verschiedene Formen und ausgefallene Namen bereiten beim Stöbern unheimlich viel Freude und die eigentlich in trostlosem Rostgrün gestrichene Brücke erhält durch die vielen Liebesschlösser und Graffitis einen besonderen Glanz. Im Hintergrund erstrahlt der Kölner Dom und bietet damit ein perfektes Motiv für eine Momentaufnahme. Sobald Sie den Roncalliplatz erreichen, befinden Sie sich in Nähe der Fußgängerzone und können sich nun auf Shopping konzentrieren, den Kölner Dom besuchen oder sich ein leckeres Kölsch im Brauhaus früh gönnen. Von hieraus erreichen Sie auch alle weiteren Ziele wunderbar mit der Bahn am Kölner Hauptbahnhof. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Freuen Sie sich auf herzliche Menschen, idyllische Parkanlagen und eindrucksvolle Sehenswürdigkeiten während Ihrer Städtereise durch Köln!

Ferienwohnungen zur Städtereise Köln

Für eine Wochenendreise in die Rheinmetropole Köln benötigen Sie natürlich auch eine entsprechende Unterkunft. Wir bieten Ihnen zentral gelegene und in verschiedenen Stadtteilen befindliche Ferienwohnungen, inklusive einer Küche sowie einem Badezimmer. So können Sie in Ruhe Ihren Urlaub im Rheinland genießen und anstrengende sowie erlebnisreiche Tage gemeinsam in den Apartments ausklingen lassen. Unsere Zeitwohnungen bieten neben einem TV auch kostenfreies WLAN, Bettwäsche und Handtücher. Einige Unterkünfte sind sogar mit einem Balkon oder gar einer Terrasse ausgestattet. Ob als Messewohnungen, zum Wohnen auf Zeit oder für einen Kurztrip – unsere Ferienwohnungen sind ideal für Ihren Aufenthalt in Köln. Senden Sie uns einfach Ihre Anfrage per Mail und wir senden Ihnen zeitnah ein entsprechendes Angebot.

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Schokoladenmuseum Köln

Schokoladenmuseum Köln

Ausflugsziel im Rheinauhafen Köln für die ganze Familie

Es gibt sie in sahniger Vollmilch, edler Zartbitter und vanilliger Weißer Variante – die sündhaft süße und oftmals kalorienhaltige Nascherei Schokolade. Die Deutschen lieben sie wie keine andere Süßigkeit, denn es wird ihr nachgesagt, uns Menschen glücklich machen zu können. Und das lassen wir uns natürlich nicht zweimal sagen. Manche schlingen sie vor Gier herunter andere genießen es, wenn ein Stück Schokolade langsam auf der Zunge schmilzt und sich die kakaohaltige Süßware im Mundraum verteilt. Mittlerweile gehört sie wie selbstverständlich zu unserem alltäglichen Leben und allzu oft ist sie Teil unserer regelmäßigen Ernährung. Dass dies jedoch nicht immer so war, zeigt das Schokoladenmuseum im Kölner Rheinauhafen. Nachdem Dr. Hans Imhoff seine erfolgreiche Schokoladenfabrik in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eröffnet hatte, folgte 1993 auf seinen Wunsch hin für unglaubliche 53 Millionen Deutsche Mark der Bau des Schokoladenmuseums am linken Rheinufer Kölns. Seitdem wird der Familienbetrieb regelmäßig erweitert und mit Leidenschaft geführt. Mittlerweile schon in zweiter Generation. Unzählige internationale Touristen besuchen jedes Jahr das populäre Schokoladenmuseum am Rhein. Auch ich war schon mehrfach dort, weil es immer wieder Neues zu entdecken und Köstliches zu Probieren gibt.

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Besuch auf Burg Altena

Besuch auf Burg Altena

Burg Altena und Deutsches Drahtmuseum

Mitten im Sauerland in einer Kleinstadt im Märkischen Kreis liegt die zauberhafte Burg Altena oben auf einem Berg. Das davor liegende Städtchen beheimatet auf einer Fläche von 44,42 qkm 17.375 Einwohner. In seiner Nachbarschaft liegen die Gemeinden Iserlohn, Werdohl, Lüdenscheid, Neuenrade, Schalksmühle und Hemer. Der Ort, in dem wir auch 4 liebevoll und sehr individuell eingerichtete Ferienwohnungen vermieten. Gemeinsam mit der Burg entstand Altena im 12. Jahrhundert. Die Festung selbst ließen die Grafen von Berg errichten. Im Jahre 1367 erhielt die Stadt vom Grafen Engelbert III von der Mark die Freiheitsrechte und seit dem Ende des 18. Jahrhunderts darf Altena den Stadttitel führen, auch wenn sie keine Stadtrechte innehat. Mittlerweile gehört der Ort zum Regierungsbezirk Arnsberg und ist bekannt als Drahtzieherstadt an der Lenne. Neben einer schönen Landschaft hat Altena weitaus mehr zu bieten: wie ein kleines, feines und sehr stilvolles Kino. In den Sälen finden nur einige wenige Besucher Platz. Leckere Snacks und Getränke werden direkt an den gemütlichen Sesseln serviert. Im Vergleich zu den sonst riesigen und überfüllten Großkinos ist dieses Lichtspielhaus ein wahrer Geheimtipp für einen gemütlichen und ruhigen Abend mit einem tollen Spielfilm.


Burg Altena im Sauerland

Es ist Samstagmorgen am Pfingstwochenende. Ich bin zu Besuch in der Heimat, da Menden alljährlich an diesen Feiertagen seine beliebte Pfingstkirmes veranstaltet. Ein Grund für viele die Weggezogenen, aufgrund von Studium und neuem Job, kurzweilig ins Sauerland zurückzukehren und die Freunde und Bekannten von früher wiederzutreffen. Doch bevor wir am Abend in der Innenstadt unsere Runde ziehen, beschließen wir, einen Ausflug zur Burg Altena zu unternehmen. Schon in meiner Jungend war ich hier des Öfteren zu Besuch. Doch mittlerweile ist es einige Jahre her und es hat sich viel verändert. Wir parken direkt an der Lenne, gegenüber von einigen netten Cafés – nur wenige Meter entfernt von dem Zugang zu dem mittlerweile durch Funk und Fernsehen sehr bekannten Aufzug, der hinauf zur Burg führt und den Besuchern den sonst so anstrengenden Aufstieg abnimmt. Wir durschreiten die Türen zum Entree und werden von einem Gemälde des Burgherrn Graf Dietrich willkommen geheißen, der uns gemeinsam mit seiner Fledermaus Burghard begrüßt. An der Kasse können wir entscheiden, ob wir nur ein Ticket für den Aufzug oder inkl. Burg- sowie Drahtmuseumsbesuch buchen. Wir kaufen die Kombitickets für 9,00 € pro Person. Bei der reinen Benutzung des Aufzuges würden 4,80 € anfallen. Doch bevor wir den Aufzug erreichen, warten noch 6 Stationen im Zeittunnel auf uns mit Einblicken in die Historie der Burg und über Jahrhunderte erzählte Sagen rund um die Stadt an der Lenne. Zu den Themen der 6 Stationen gehören die sagenumwobene Geschichte der Namensgebung der Burg und die Entstehung sowie Mystik des Felsenmeeres. Auch der heilige Einhard, Wieland der Schmied und Eberhard, der sich einst als hoch angesehener Ritter für das Leben als ärmlicher Mönch entschied, werden thematisiert. In dem 90 m langen Erlebnisstollen werden uns Fakten und Erzählungen multimedial näher gebracht. Wir laufen über eine Plexiglasplatte, die uns das Gefühl vermitteln soll, als wanderten wir durch einen Fluss. Wir entdecken ein Reh, das uns einige Zeit fasziniert anstarrt, bis es verängstigt vor und schnellen Sprunges verschwindet und in verschiedenen Bilderrahmen bewundern wir uns selbst, wie auf unseren Köpfen verschiedene Hüte sowie ähnliche Bedeckungen erscheinen und uns damit in eine andere Figur verwandeln. Auch wir haben die Qual der Wahl: ob wir uns lieber für das Ritter- oder Mönchsleben entscheiden. Mehr als 150.000 Besucher haben schon vor uns diesen Weg beschritten und trafen auf Zwerge, Handwerker, Tiere und auch Ritter. Doch nach der 6. Etappe erreichen wir nun auch endlich den Fahrstuhl, der uns 80 m in die Höhe durch den Felsen transportieren soll. Im Aufzug selbst begrüßen uns über eine Leinwand verschiedene mittelalterliche Figuren, die uns auf unserem ziemlich zügigen Weg hinauf zur Burg begleiten unterhalten wollen.

Burg Altena Sauerland17  Burg Altena Sauerland22  Burg Altena Sauerland2

Oben angekommen, werden wir von einem ähnlich gekleideten Herrn begrüßt und zur ersten Station des Museumsgangs geführt. Altena zählt für mich zu den eher kleineren altertümlichen Bauwerken, die ich bisher gesehen habe. Dies tut ihrer Pracht allerdings keinen Abbruch. Schon ziemlich zu Anfang entdecken wir die erste ständige Jugendherberge aus dem Jahre 1914, die noch heute nahezu im Originalzustand besichtigt werden kann. Wir begutachten die geschlechtergetrennten Schlafsäle mit ihren kleinen Holzhochbetten. Davor stehen große Holztruhen zur Aufbewahrung ihrer Kleidung. Durch das viele dunkle Holz wirken die Räume eher düster und wenig kindgerecht eingerichtet. Die Küche mit Speisesaal kommt den mir aus meiner Kindheit bekannten Jugendherbergen schon etwas näher. Auch wenn der Kochbereich in der hinteren Ecke einsehbar ist und die Küche in keiner Weise an die heute modernen Einrichtungen erinnert. Einige Meter weiter erfahren wir in einem Nebenraum per dokumentarischem Kurzfilm einige Fakten zur Entstehung und Entwicklung der Jugendherbergen. Auch zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges.

Wir steigen einige Treppen hinauf und hinab zu den Ausstellungsräumen des Hauptmuseums der Grafschaft von Mark. Präsentiert werden hier Reliquien und geologische Funde zur Frühgeschichte, dem Mittelalter, der Frühen Neuzeit, dem Industriezeitalter und der Gegenwart. Ebenso treffen wir auf Ritterrüstungen, die für weitaus kleinere Menschen, als wir es sind, hergestellt worden waren. Die Ausstellung zur Jagd ruft eine eher zwiespältige Meinung in mir hervor. Einerseits beeindrucken mich die Schnitzereien und Verzierungen auf dem Elfenbein der Waffen, andererseits stimmt es mich traurig, dass nur aus Freude und Geltungsbedürftigkeit Tiere bei der Jagd ihr Leben lassen mussten, um später ausgestopft als Trophäe an den Wänden der Henker zu hängen oder neben vielen weiteren Gefallenen in Regalen aufgereiht zu werden.

Wussten Sie, dass es sich bei Burg Altena um eine Spornburg handelt? Diese Bezeichnung trägt das Bauwerk, da es auf einem Berggipfel von den Brüdern Adolf und Everhard von Berg errichtet worden wat. Dass die Burg nicht immer so aussah wie heute ist darin begründet, dass das Anwesen 1455 abbrannte, dann erst notdürftig wiederaufgebaut und viel später renoviert wurde. Da die Familie von Berg die Burg noch selten nutzte, erhielt hier schon Ende des 14. Jahrhunderts der Amtsmann seinen Sitz, bis das Anwesen 1771 an die Stadt verkauft wurde. Im 19. Jahrhundert richtete der Johanniterorden auf der Burg ein Krankenhaus ein. 1906 wurde der Märkische Burgverein gegründet, der sich von da an um die Erneuerung der Burg kümmerte. Seit 1943 ist das Gemäuer im Besitz des Kreises Altena. Seitdem zieht die Burg viele Touristen und Einheimische an, die gerne an einer der vielen verschiedenen Führungen teilnehmen. Geboten werden eine Lichterführung, „In aller Munde“ mit sprichwörtlichen Redensarten, „Frauengeschichte: Hexen, Heilige, Herrscherinnen“ oder die Führung zur Jugendherberge. In einer kleinen Gruppe können Sie auch eine Ritterprüfung ablegen und sich am Ende, nach dem Sie alle Aufgaben bestanden haben, zum Adelsmann schlagen lassen. Immer im Sommer wird auch das Mittelalterfest veranstaltet - mit vielen Verkaufsständen und auch mittelalterlichen Gauklern und Vorführungen. Hier sollten Sie allerdings beachten, dass Sie frühzeitig anreisen, um noch einen naheliegenden Parkplatz ergattern zu können.

Burg Altena Sauerland7  Burg Altena2  Burg Altena Sauerland10

Öffnungszeiten:

Dienstag – Freitag: 9.00 – 18.30 Uhr Samstag: 11.00 – 19.00 Uhr Sonntag: 11.00 – 18.00 Uhr

Sonderausstellung ab November 2016: „Bei Tisch – Essen und Trinken in der Frühen Neuzeit“

Deutsches Drahtmuseum in Altena

Nachdem wir die Burg erkundet haben, nehmen wir wieder den Aufzug nach unten in die Innenstadt und machen uns zu Fuß auf den Weg zum Drahtmuseum, das sich nur einige wenige Meter von der Burg entfernt befindet. Das Museum ist sehr modern eingerichtet und wirkt einladend auf uns. Ein Kurzfilm zu Beginn gibt uns einen Überblick über die Vielzahl an aus Draht hergestellten Produkten. Eine kleine Auswahl an Gegenständen aus Draht finden wir in dem Ausstellungsraum. An den Wänden und auch gerne an der Decke. Ob Uhren, Flugzeugteile, Telefone, Einkaufswagen, Fahrräder und vieles weitere. Im nächsten Raum können wir die vielfältige Einsetzbarkeit und Nutzung selbst an verschiedenen Experimentierstationen ausprobieren. Weiter geht es mit der Herstellung des Drahtes. Wir stehen in einer Ausstellung der Drahtwerkstatt. Ein Film zeigt uns, wie dieser mulitfunktionale Werkstoff hergestellt wird. Im oberen Geschoss entdecken wir noch einige weitere Produkte, die uns einen Überblick über die kaum vorstellbare vielfältige Einsetzbarkeit des Stoffes geben. Ein wirklich sehr interessantes und kurzweiliges Museum, das wir auch Familien mit kleinen Kindern empfehlen können.

Wenn Sie im Anschluss eine kleine Stärkung wünschen, finden Sie in der Innenstadt einige nette Cafés und Restaurants mit mediterraner Küche und auch Hausmannskost. Wir entscheiden uns für letzteres und gönnen uns eine leckere Frikadelle, bevor wir uns auf den Heimweg Richtung Pfingstkirmes machen.

Drahtmuseum Altena Sauerland3  Drahtmuseum Altena Sauerland6  Drahtmuseum Altena Sauerland7

Übernachten Sie in unseren Ferienwohnungen in Hemer im Sauerland

Wenn Sie gerne die Vielfältigkeit und die eindrucksvolle Landschaft des Sauerlands kennenlernen möchten, empfehlen wir Ihnen einen Urlaub gemeinsam mit Ihrer Familie im Märkischen Kreis mit Übernachtung in unseren Zeitwohnungen in Hemer. Jede der 4 Wohnungen bietet bis zu 6 Personen ausreichend Platz. In den voll ausgestatteten Küchen können Sie kostengünstig am Morgen Ihr Frühstück in der jeweiligen Unterkunft zubereiten. Im nahen Umfeld befinden sich einige Supermärkte, Modeläden, Cafés und Restaurants. Der Sauerlandpark in Hemer ist ein tolles Ausflugsziel für die ganze Familie, während Sie zu Gast in unseren Ferienwohnungen sind. Oder besuchen Sie auch die umliegenden Städte Iserlohn, Dortmund, Menden, Unna und auch Hagen. Unternehmen Sie Wandertouren entlang der Ruhr oder Hönne. Freuen Sie sich auf einen ereignisreichen und vielseitigen Urlaub in unseren Unterkünften. Bei der Buchung stehen wir Ihnen gerne beratend zur Seite.

Ferienwohnung Hemer  Ferienwohnung Hemer2.1  Ferienwohnung Hemer1

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Reise in den niederländischen Gaiazoo

Reise in den niederländischen Gaiazoo

Gaiazoo Kerkrade, Niederlande

Die holländische Grenze ist nur unweit vom Rheinland entfernt und daher ein sehr beliebtes Ausflugsziel bei Rheinländern und Urlaubern. Der Ort Kerkrade befindet sich in Süd-Limburg und grenzt an die deutsche Stadt Herzogenrath, mit der Kerkrade die Europäische Modellgemeinde Erode bildet. In den letzten Jahren wurde das Örtchen touristisch erschlossen und bietet Besuchern einige tolle Ausflugsziele, wie das interaktive Continium, ein modernes Museum zur Industriegeschichte, das Columbus Earth Center (Planetarium), das Cube Design Museum und den Gaiazoo. Letzteren besuchten wir am vergangenen Wochenende. Bekanntermaßen bin ich kein großer Fan des Kölner Zoos, mit seinen winzigen in die Jahre gekommenen Käfigen. Daher freue ich mich immer wieder über schöne Alternativen. Während ich wieder mal online ein wenig recherchiere und dabei herausfinde, dass der Gaiazoo als der schönste in den Niederlanden zählt, mache ich mich am frühen Samstagmorgen auf die kurze Reise in den holländischen Ort, um mir ein eigenes Bild zu machen. Ohne jegliche Staus bin ich von Köln aus innerhalb einer knappen Stunde in Kerkrade. Da ich Glückskind Rabattgutscheine habe, bezahle ich für 2 Personen inkl. Parken und Parkplan 37€. Ansonsten zahlen Sie für Kinder von 3-9 Jahren 16,50€ und für Gäste ab 10 Jahren 20,50€ pro Ticket, sowie 5€ für Parken und 1€ für den Plan. Das ist mal wieder kein günstiges Vergnügen, doch wenn Sie bereit sind, ein wenig tiefer in die Tasche zu greifen, kann ich Ihnen dieses Ausflugsziel wirklich nur wärmstens empfehlen. Der Zoo wurde erst im Juli 2005 eröffnet, hat eine Fläche von 25 ha und beheimatet 80 Tierarten.

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