Homerent.de Blog: Mit Unternehmungstipps für Ihre nächste Reise

Entdecken Sie gemeinsam mit uns besondere Veranstaltungen, Sehenswürdigkeiten, Locations, Restaurants, Ausflugstipps und vieles weitere, um eine unvergessliche Reise mit vielen großartigen Höhepunkten zu erleben!

Wir präsentieren euch Tipps und Tricks rund ums Reisen! Von Koffer packen bis hin zum Reisen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in der Großstadt.

Freizeitpark Phantasialand in Brühl

Freizeitpark Phantasialand in Brühl

Zu Besuch im Phantasialand

„Steel Dragon“, „Tower of Terror“ oder auch „Sky Scream“ sind nur einige wenige Namen der unzähligen Attraktionen der vielen verschiedenen weltweit aktiven Freizeitparks. Für eine Großzahl der Besucher eines Vergnügungsparks ist es wohl weit mehr als nur ein reiner Zeitvertreib. Unzählige moderne Fahrgeschäfte, Shows und Schauplätze sorgen dafür, dass wir uns als Gäste wie Kinder fühlen, die auf einem riesigen Abenteuerspielplatz ausgesetzt werden. In den letzten Jahren habe ich jedoch immer seltener eine der vielen Vergnügungsstätten besucht. Man vergisst schnell, dass die einen durchrüttelnden und Adrenalin hervorrufenden Attraktionen großartige Glücksgefühle hervorrufen. Das wird mir bei meinem erstmaligen Besuch des Phantasialandes in Brühl klar, den ich gemeinsam mit unserem Team im Winter besuche. Der mittlerweile in die 6 Themenbereiche Berlin, Mexico, Deep in Africa, Chinatown, Fantasy und Mystery unterteilte Freizeitpark wurde schon im April 1967 von Richard Schmidt und Gottlieb Löffelhardt in einem ehemaligen Braunkohle-Tagebau in Brühl ursprünglich als Märchenwald mit See und Attraktionen wie einer Oldtimerfahrt und einer Westerneisenbahn eröffnet. Somit gilt das Phantasialand als einer der europaweit ältesten Freizeitparks, der immer wieder erweitert und modernisiert wird. Heute misst die Fläche 28 Hektar und begeisterte beispielsweise im Jahr 2015 knapp 1,9 Millionen Besucher. Wem ein einzelner Tag nicht reicht, kann sich sogar in einem der zwei Themenhotels einbuchen und das Vergnügen auch am Folgetag noch erleben. Im Vergleich zu vielen anderen Parks ist das Phantasialand nicht nur von Ende März bis November geöffnet, sondern bietet in einigen Wochen im Winter ein eigenes Showprogramm. Bei angemessenem Wetter sind sogar einige der großen Attraktionen geöffnet.

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Ausflugsziel Discovery Center Continium Niederlande

Ausflugsziel Discovery Center Continium Niederlande

Entdeckermuseum Continium Kerkrade

Es ist Silvestermorgen. Für mich ein Tag wie jeder andere, doch es scheint mir, als verbinde die Mehrzahl meiner Mitmenschen den Jahreswechsel als mit hohen Erwartungen und Hoffnungen verbundenes Großereignis, das es alljährlich ausgiebig zu feiern gilt. Mein Freund und ich nutzen die Aufregung der anderen Kölner zu unserem Vorteil und beschließen, während alle anderen noch ausgiebig schlafen, um die Nacht munter zu überstehen, einen Tagesausflug ins niederländische Kerkrade direkt an der Grenze zu Holland zu unternehmen. Wir erreichen unser Ziel unter einer Stunde bei strahlend blauem Himmel. Es ist mein zweiter Ausflug nach Kerkrade. Wie Sie in meinem Blog nachlesen können, war ich schon im Sommer zu Besuch in dem wirklich wundervollen Gaiazoo, den ich auch an dieser Stelle abermals empfehlen möchte. Doch heute konzentrieren wir uns voll und ganz auf das Discovery Centre Continium. Eigentlich hatte ich schon längst hierher gewollt, doch es ist nicht immer allzu leicht, eine Begleitung zu finden, die sich überzeugen lässt. Heute war es endlich soweit. Neben wenigen anderen erreichen wir den kostenfreien Parkplatz direkt am Museumsplein. Kaum vorstellbar für niederländische Verhältnisse, aber Sie zahlen hier tatsächlich keine Parkgebühren. Wenn Sie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, können Sie direkt an der Endstation vom Continium aussteigen. Nun aber wollen wir bei der winterlichen Kälte schnell in das moderne Museum. Zu dem Museumskomplex gehören übrigens noch das „Columbus Earth Theater“ (das ich an einem anderen Tag definitiv noch besuchen muss!) und das Kunstmuseum „Cube“. Allerdings haben die Türen heute nur bis 16.00 Uhr geöffnet. Da möchten wir ausreichend Zeit für den Besuch des Entdeckermuseums haben. Letztendlich verbringen wir mehr als 3 Stunden im Continium. Für 12 € pro Person kaufen wir unsere Tickets und erhalten einen Ausstellungsplan. Kinder bis 3 Jahren sind kostenfrei und wer seinen Besuch frühzeitig plant, zahlt online pro Ticket nur 11 €. Ansonsten sollten Sie wissen, dass das Museum immer dienstags bis sonntags von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet hat (Sonderregelungen gibt es für Feier- und Ferientage).

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Urlaub in Köln - Kultur und Menschen

Urlaub in Köln - Kultur und Menschen

 

Kölsch lernen für die Reise nach Köln

Wir reisen rund um die Welt und lernen fremde Kulturen, Sprachen, Traditionen und Gerichte kennen. In Italien freuen wir uns auf das dolce vita, die Spanier entzücken uns mit ihrem Temperament, die Portugiesen stimmen uns nachdenklich mit ihren Fado-Gesängen und die Briten überraschen uns immer wieder mit skurrilen Outfits. Doch nicht nur international erwarten uns große Unterschiede im Urlaub. Jeder Ort, jede Stadt hat ihre Eigenarten. Und Köln hat einige mehr. Bevor Sie also wohl verdient in Ihren Urlaub in die Rheinmetropole starten, möchte ich Sie vorab noch gerne auf einige Bräuche und Besonderheiten hinweisen. Machen Sie sich bereit für ein munteres und feierwütiges Völkchen in einer der ältesten, durch Römer erbauten deutschen Städte.


Der Kölner Klüngel

Wie? Sie haben noch nie vom Kölner Klüngel gehört? Schon seit Jahrzehnten ist es Gang und Gebe, dass die Kölner untereinander klüngeln. Manch einer vergleicht die kleinen Geschäfte unter Freunden auch gerne mit der italienischen Mafia. Dieses Geflecht aus Beziehungen der Kölner Politik und der lokalen Wirtschaft hat in den vergangenen Jahren mehrmals ein schlechtes Licht auf die Rheinländer geworfen. Die Süddeutsche Zeitung hat hierzu einen netten Artikel verfasst und schreibt in einem Absatz: „Wenn der krumme Weg kürzer ist als der gerade, dann wird er in Köln eingeschlagen. Und zwar ohne schlechtes Gewissen. Wer dann doch mal eines hat, geht zur Beichte.“ (http://www.sueddeutsche.de/) Ob beim Kölner Müllskandal oder den Spendenaktionen der SPD. Der ehemalige Oberbürgermeister Norbert Burger meinte sogar einst: „Klüngel ist das Ausräumen von Schwierigkeiten im Vorfeld von Entscheidungen.“. Der Begriff Klüngel selbst stammt aus dem 19. Jahrhundert und war die Bezeichnung für ein Fadenknäuel. Schon ab dem 13. Jahrhundert soll es den Klüngel in Köln gegeben haben, als nämlich die Patrizierfamilien die Politik eigenständig lenkten. So sind die Kölner. Halt echte Freunde, die zusammenhalten, wie es die rheinische Band „Die Höhner“ besingt.

Der Köbes und das Kölsch

Als Sauerländerin lebe ich seit gut 2,5 Jahren in der Domstadt und lerne immer wieder weitere Facetten meiner neuen Heimat kennen. Doch schon ziemlich zu Beginn durfte ich in einem Brauhaus die Erfahrung machen, dass es der Köbes gerne überhört oder er gar aufschrickt, wenn man als Außenstehender/Tourist/IMI statt eines Glas Kölsch ein Pils bestellt. Böse Blicke trafen mich an dem Abend. Seien Sie also an dieser Stelle gewarnt, denn der Köbes (Kellner in Brauhäusern) ist bekannt für seine forsche und direkte Art. Das lässt so manchen Gast schnell verstummen. Einige von ihnen tragen auch heute noch die traditionelle Kleidung wie im 19. Jahrhundert: ein Kamisol aus Wolle, eine Weste, einen blauen Wollpullover und eine lederne Schürze. Mit dabei ist der Bierkranz mit ausreichend Nachschub für die Gäste, denn ohne Zuruf oder Bitten wird konsequent das leere Glas gegen ein frisch gezapftes Kölsch ausgetauscht. Beim Getränk selbst handelt es sich um ein obergäriges Vollbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8 % und serviert wird dieses kühle Blonde grundsätzlich in einem Stangenglas, das 0,2 Liter fasst.

Das Kölner Brauamt besteht schon seit dem Jahre 1250, doch es heißt, dass schon viele Jahrzehnte zuvor am Rhein gebraut worden sei. Den Begriff „Kölsch“ nutzte die Brauerei Sünner erstmalig 1918. Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs die Anzahl von Brauereien auf 24 in Köln, mit darunter auch Sion. Laut der Kölsch-Konvention von 1986 darf das Kölsch nicht außerhalb der Region produziert und auch nur in der Kölner Stange serviert werden. Mittlerweile gibt es hiervon jedoch auch schon größere Versionen, die 0,5 Liter fassen und dem Köbes einige Arbeit ersparen.

Wir lernen Kölsch

Sich den Kölschen Dialekt anzueignen ist vermutlich eine unzumutbare Aufgabe. Doch damit Sie auch vor Kölnern mit einem geringen Wortschatz glänzen können, lohnt es sich immer, Sprichwörter zu lernen. Legen wir also los:

Dat wed keine jevve. – Das wird nichts geben.

Leever ene Buch vom Suffe wie ene Buckel vom Arbeide. – Lieber einen Bauch vom Trinken, als einen Buckel vom Arbeiten.

Wer fuul es, es auch schlau. – Wer faul ist, ist auch schlau.

Do kanns mich krützwies am Aasch lecke! – Du kannst mich kreuzweise am Allerwertesten lecken.

Maach halvlang! – Mach mal halblang!

Wenn de jeck weeß, fängk et em Kopp an. – Wenn du verrückt wirst, fängt es im Kopf an.

Dat kann mer keinem Äsel in et Oor schödde. – Das kann man keinem Esel ins Ohr schütten. (Es schmeckt miserabel)

Pass op, ich kann Mikado! – Pass auf, ich kann Mikado! (Drohung)

Drieß op d’r Driss! – Ist doch egal.

Leje wie ene Dudezeddel. – Lügen wie ein Totenzettel. (Lügenbold)

Isch han disch jän! – Ich liebe dich!

Un wenn de Düvvel op Stelze kütt. – Selbst wenn der Teufel auf Stelzen einmarschiert. (Kölsche Dickköpfigkeit)

Do häste fies Jlöck jehat. – Da hast du aber viel Glück gehabt!

Wappen Köln

Das Kölsche Grundgesetz

Wenn es schon den Kölschen Klüngel gibt, überrascht es wohl niemanden, dass der Kölner auch sein eigenes Grundgesetz hat. Die lebensfrohen Rheinländer feiern sich selbst und das Leben. Das zeigt sich auch in ihren 11 Geboten:

§1 Et es wie et es. – Es ist, wie es ist. (sich den Tatsachen stellen)

§2 Et kütt, wie et kütt. – Es kommt, wie es kommt. (sich nicht vor der Zukunft fürchten)

§3 Et hätt noch immer jot jejange. – Es ist noch immer gut gegangen. (aus der Vergangenheit lernen)

§4 Wat fott es, es fott. – Was weg ist, ist weg. (Den Dingen nicht nachtrauern)

§5 Et bliev nix wie et wor. – Es bleibt nichts, wie es war. (Neuerungen gegenüber offen sein)

§6 Kenne mer nit, bruche mer net, fott domet. – Kennen wir nicht, brauchen wir nicht, weg damit. (Neuerungen gegenüber kritisch sein)

§7 Wat wellste mache? – Was willst du machen? (sich dem Schicksal fügen)

§8 Mach et jot ävver nit ze off. – Mach’s gut, aber nicht zu oft. (auf die Gesundheit achten)

§9 Wat soll dä Quatsch? – Was soll der Quatsch? (Jeder sollte sich regelmäßig die Universalfrage stellen)

§10 Drinkste eine met? – Trinkst du einen mit? (Gastfreundschaft ist eins der wichtigsten Gebote)

§11 Do laachste Dich kapott. – Da lachst du dich kaputt. (Bewahre dir eine gesunde Einstellung zum Humor)

Der Kölner feiert Karneval

…und das am liebsten das ganze Jahr über. Die fünfte Jahreszeit beginnt im Rheinland am 11.11. um 11.11 Uhr. Mit großem Alaaf und Getöse. Ob auf dem Heumarkt, dem Alter Markt oder gerne mal in der Großkantine in einem der vielen Kölner Unternehmen. Bis zum Aschermittwoch wird in Köln gefeiert. Ob auf der Straße, im Brauhaus, beim Veedels- oder Rosenmontagsumzug, beim Geisterzug oder einer Stunksitzung. Dann gibt es Bützchen (kleine Küsschen), gemeinsames Schunkeln oder Mitgrölen zur karnevalistischen Musik. Schon Monate vorher planen echte Fans ihre Kostüme und schneidern diese auch gerne mal selbst, um sich von der Masse abzuheben. Der Brauch selbst ist im Mittelalter entstanden, um sich auf die Fastenzeit einzustimmen. Über die Jahrhunderte entwickelte sich der Karneval zur längerwierigen Großveranstaltung. Heute gibt es kaum ein Entkommen, wenn die Kölner feiern.

Der Kölner Dom – Das Wahrzeichen der Rheinmetropole

157,38 m Höhe misst der Kölner Dom und ist damit die zweitgrößte Kirche Europas und der ganze Stolz der Kölner. Schließlich hat es sie einige Mühen und Jahrhunderte gekostet, bis der Dom dann endlich vorübergehend 1848 vollendet wurde. Leider überstehen die Baumaterialien keine Jahrhunderte, sodass ständig Restaurierungen stattfinden müssen und der Bau des Gotteshauses damit wohl nie ein Ende finden wird. Es heißt: „Wenn der Dom fertig ist, geht die Welt unter.“ – da dies nicht allzu zeitnah passieren wird, müssen wir uns wohl auch vorerst keine Sorgen machen. Auch wenn man bedenkt, dass der Bau des Doms schon 1248 begann und der Dombaumeister Gerhard von Rile gar nicht allzu lange daran arbeiten wollte. Ursprünglich sollten hier nämlich die Reliquien der drei Heiligen Könige aufbewahrt werden, die der Kölner Erzbischof Rainald von Dassel 1164 mit in die Rheinstadt brachte. Dass diese eine so lange Baugeschichte begleiten würde, hatten sie wohl schon zu Lebzeiten nicht erahnen können. Dennoch sorgten Casper, Melchior und Balthasar dafür, dass sich Köln zur Pilgerstadt für viele Gläubige entwickelte. Noch heute zieht der Dom, seine Architektur und die vielen Sagen und Legenden, die sich die Kölner erzählen, Urlauber, IMIs und auch Einwohner magisch an. Wer nach Köln fährt, kehrt nicht ohne Selfie auf der Domplatte zurück nach Hause. Lassen Sie sich doch einmal bei einer Stadtführung die spannende Geschichte von dem Dombaumeister Gerhard und seinem Pakt mit dem Teufel erzählen. Es wird schaurig schön. Oder wagen Sie den Anstieg hinauf bis zur Spitze über 533 Stufen – einen engen Rundturm entlang. Sie werden außer Puste sein und Ihnen werden die Schweißperlen die Schläfen entlanglaufen, aber Sie dürfen sich auf einen unvergleichlichen Ausblick freuen. Nach eigener Erfahrung würde ich Ihnen empfehlen, dafür nicht unbedingt einen heißen Sommertag zu wählen. Ansonsten helfen auch Ersatzshirt, Handtuch und Fächer.

Dom Koeln 3  Dom Koeln 14  Dom Koeln 12

Köln Kulinarisch – Rheinländische Gerichte

Auch die Essenskultur der Kölner ist von der besonderen Art. Und die Bezeichnungen einiger Gerichte etwas verwirrend. So denkt manch ein Tourist, dass er mit dem Halven Hahn ein halbes Hähnchen bestellt, dabei handelt es sich hierbei tatsächlich nur um ein mit Käse (mittelalter Gouda) belegtes Roggenbrötchen. Bestrichen mit Butter und als Zugabe erhalten Sie noch saure Gurken, Senf, Zwiebeln und Paprikapulver. Dann gibt es auch noch das Hämmchen – eine gepökelte und gekochte Schweinshaxe, die oft mit den Beilagen Sauerkraut und Kartoffelpüree gereicht wird. Rievkooche sind in Öl oder Schmalz angebratene Reibeplätzchen aus Kartoffeln. Und was mag wohl die Ähtzezupp sein? Hierbei handelt es sich um eine Erbsensuppe aus Suppengemüse, Erbsen, Hämmchen oder Suppenfleisch bzw. geräuchertem Speck. Es bleibt auch deftig mit den Decke Bunne met Speck – also dicke Bohnen mit Speck, die es auch in der eingelegten Variante gerne zu kaufen gibt. Zwischendurch isst der Kölner gerne mal zum Korn ein Frikadellchen. Als weit bekanntes Nationalgericht gilt vor allem Himmel un Äd. Hier wird Ihnen Kartoffelpüree (Erde) mit Apfelmus (Himmel) serviert. In Köln werden Ihnen gerne Blutwurst, geröstete Zwiebeln, Speck oder Lebewurst dazu gereicht. Oder probieren Sie eine andere Kartoffelvariante: den Quallmann. Zu den Kartoffeln erhalten Sie dann Kräuterquark. Auch Miesmuscheln isst der Kölner gerne. Genauso wie Pannekooche. Als süße oder herzhafte Variante. Eierkuchen mit Früchten oder Speck. Schavu klingt eigentlich nicht Rheinländisch, doch dahinter steckt Wirsing mit geschmortem Speck und Zwiebeln. Zu guter Letzt möchte ich Ihnen noch die Zizies vorstellen. Die Bratwürste, die gerne mit einer Kölsch-Sauce gereicht werden, stammen eigentlich aus Frankreich. Die Kölner haben sie sich jedoch zu Eigen gemacht. Es gibt also einiges für Sie zu probieren. Loss et üch schmecke!

Kölnisch Wasser vs. Eau de Cologne

Den meisten Kölnern und Besuchern ist wohl am ehesten das 4711 Kölnisch Wasser ein Name. Doch die Rezeptur beruht eigentlich auf dem parallel noch existierenden Eau de Cologne des italienischen Parfumeurs Johann Maria Farina. Es heißt, sein Duft war der Duft der Höfe des 18. Jahrhunderts. Sogar Napoléon schwörte auf das Kölner Parfum, das er auf Reisen immer bei sich trug. Farina selbst beschreibt sein Eau de Cologne wie folgt: „Mein Duft ist wie ein italienischer Frühlingsmorgen nach dem Regen, Orangen, Pampelmusen, Citronen, Bergamotte, Cedrat, Limette und die Blüten und Kräuter meiner Heimat.“ Das klingt doch sehr erfrischend. Wenn Sie selbst gerne eine Nase nehmen und in die Geschichte des Kölner Duftes eintauchen möchten, empfehle ich Ihnen den Besuch des Duftmuseums inkl. Kostümführung. Hier lernen Sie auch einiges über die Stadtgeschichte und dürfen einen Blick auf die Werkstätten des Farina werfen.

Farina Duftmuseum Koeln4  Farina Duftmuseum Koeln5  Farina Duftmuseum Koeln2

Köln am Rhein

Er trennt das linke von dem rechten Köln. Die schöne Domseite von der Schäl Sick (der schlechten Seite). Ja, sogar unter Kölnern gibt es noch Unterschiede. Das zwiespältige Verhältnis zwischen der links- und rechtsrheinischen Seite besteht schon seit Jahrhunderten. Dabei gehört Deutz sogar noch zur Innenstadt. Der Rhein selbst stellt gerne am Abend den Treffpunkt für junge Kölner und IMIs dar, um am Rheinboulevard oder in der Nähe des Doms kostengünstig unter Freunden ein leckeres Kölsch zu genießen. Auch bei schönem Wetter zieht es die Massen an den Rhein. Sie sonnen sich, joggen, radeln oder unternehmen eine einstündige Schifffahrt bis nach Rodenkirchen und zurück. Der Rhein ist Veranstaltungsort der Kölner Lichter und der Kirmes in Deutz. Wenn Sie es lieber ruhiger haben, empfehle ich Ihnen einen Spaziergang am späten Abend entlang des Rheinauhafens mit Blick auf ein unvergleichlich schönes Lichtermeer.

Köln, die Römerstadt

Köln ist eine der ältesten deutschen Städte und wurde einst von Römern gegründet. Noch heute erinnern einige Reliquien an die damalige Zeit der römischen Legionen. Einen ersten Überblick erhalten Sie in dem Römisch-Germanischen Museum an der Domplatte. Vom Schmuck bis zum Werkzeug ist alles dabei. Ein beeindruckendes Mosaik des Dionysus ist schon von außen durch eine Glasscheibe zu betrachten. Sie treffen auf Reste der römischen Stadtmauer, einen Wasserkanal, der von Hürth bis nach Köln führte, alte römische Straßen, eine ehemalige Kanalisation und vieles mehr. Machen Sie sich also auf Spurensuche durch die Jahrtausende alte Geschichte Kölns.

Kölner Originale

Waschechte Kölner stehen gerne und offen zu ihrer Herkunft. Doch als Kölner Originale werden ganz andere Figuren/ ehemaligen Einwohner bezeichnet. Zu diesen stadtbekannten Persönlichkeiten zählen die nun folgenden:

Tünnes und Schäl (2 Figuren aus dem Hänneschen-Puppentheater)

Orgels Palm (ehemaliger Drehorgelspieler in der Kölner Innenstadt)

Fleuten Arnöldche (ehem. Straßenmusiker mit Querflöte)

Lehrer Welsch (bekannt für das Lied „Mer blieve zesamme“)

Maler Bock

Meister Lupus und einige weitere.

Nun sollten Sie gut vorbereitet in Ihre Städtereise in die Rheinmetropole starten können. Ich wünsche Ihnen eine aufregende und unvergessliche Zeit in der facettenreichen Stadt am Rhein!

Übernachten Sie in unseren Ferienwohnungen in Köln

Natürlich benötigen Sie für Ihre Reise nach Köln auch die passende Unterkunft. Diese bieten wir Ihnen in verschiedenen Stadtteilen Kölns. Ob links- oder rechtsrheinisch. In Messenähe, direkt im Zentrum oder im Szeneviertel Ehrenfeld. Unsere Unterkünfte sind ausgestattet mit einem eigenen Badezimmer und einer vollwertigen Küche. Manche Wohnungen verfügen sogar über eine Waschmaschine oder einen Balkon. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen Sie Ihre umliegenden Ziele problemlos und finden schnell wieder zur Ferienwohnung zurück. Supermärkte, Cafés und Restaurants befinden sich in der Nachbarschaft. Bei der Auswahl und Buchung der für Sie passenden Zeitwohnung stehen wir Ihnen gerne beratend zur Seite.

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Ich packe meinen Koffer...

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Tipps und Tricks zum richtigen Koffer packen für den Urlaub

So sehr wir uns auch jedes Mal auf unseren anstehenden Urlaub freuen - das Koffer packen kostet uns oft doch einige Nerven. Denn gerade die Damenwelt schafft es meistens, mehr als nötig mitnehmen zu wollen, wofür in der Regel nicht ausreichend Platz im Koffer vorhanden ist. Wir wollen schließlich für jede Gelegenheit gewappnet sein. Ob für einen ausgiebigen Fußmarsch durch die City, eine Shoppingtour oder eine Partynacht am Abend im schicken Dress. Statt auf die Hälfte verzichten zu müssen, gibt es einige Tricks, die uns dabei helfen können, platzsparend zu packen und kleinen Ärgernissen wie auslaufenden Shampoos oder verhedderten Ketten vorzubeugen. Ich habe zwei hilfreiche Tutorials für euch entdeckt, die euch die Vorbereitungen für eure nächste Reise erleichtern sollen. Viel Spaß dabei!

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