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Ausflugsziel Discovery Center Continium Niederlande

Ausflugsziel Discovery Center Continium Niederlande

Entdeckermuseum Continium Kerkrade

Es ist Silvestermorgen. Für mich ein Tag wie jeder andere, doch es scheint mir, als verbinde die Mehrzahl meiner Mitmenschen den Jahreswechsel als mit hohen Erwartungen und Hoffnungen verbundenes Großereignis, das es alljährlich ausgiebig zu feiern gilt. Mein Freund und ich nutzen die Aufregung der anderen Kölner zu unserem Vorteil und beschließen, während alle anderen noch ausgiebig schlafen, um die Nacht munter zu überstehen, einen Tagesausflug ins niederländische Kerkrade direkt an der Grenze zu Holland zu unternehmen. Wir erreichen unser Ziel unter einer Stunde bei strahlend blauem Himmel. Es ist mein zweiter Ausflug nach Kerkrade. Wie Sie in meinem Blog nachlesen können, war ich schon im Sommer zu Besuch in dem wirklich wundervollen Gaiazoo, den ich auch an dieser Stelle abermals empfehlen möchte. Doch heute konzentrieren wir uns voll und ganz auf das Discovery Centre Continium. Eigentlich hatte ich schon längst hierher gewollt, doch es ist nicht immer allzu leicht, eine Begleitung zu finden, die sich überzeugen lässt. Heute war es endlich soweit. Neben wenigen anderen erreichen wir den kostenfreien Parkplatz direkt am Museumsplein. Kaum vorstellbar für niederländische Verhältnisse, aber Sie zahlen hier tatsächlich keine Parkgebühren. Wenn Sie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, können Sie direkt an der Endstation vom Continium aussteigen. Nun aber wollen wir bei der winterlichen Kälte schnell in das moderne Museum. Zu dem Museumskomplex gehören übrigens noch das „Columbus Earth Theater“ (das ich an einem anderen Tag definitiv noch besuchen muss!) und das Kunstmuseum „Cube“. Allerdings haben die Türen heute nur bis 16.00 Uhr geöffnet. Da möchten wir ausreichend Zeit für den Besuch des Entdeckermuseums haben. Letztendlich verbringen wir mehr als 3 Stunden im Continium. Für 12 € pro Person kaufen wir unsere Tickets und erhalten einen Ausstellungsplan. Kinder bis 3 Jahren sind kostenfrei und wer seinen Besuch frühzeitig plant, zahlt online pro Ticket nur 11 €. Ansonsten sollten Sie wissen, dass das Museum immer dienstags bis sonntags von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet hat (Sonderregelungen gibt es für Feier- und Ferientage).

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Gasometer Oberhausen

Gasometer Oberhausen

Ausstellung im Gasometer im CentrO Oberhausen

Stolz ragt er hervor. Mitten im Ruhrgebiet. Im CentrO Oberhausen. Als Wahrzeichen der Stadt. Mit 117,5 m Höhe und einem Durchmesser von 67,6 m überragt er einen Großteil des Ruhrpotts. Der Gasometer wurde 1929 als deutschlandweit größter Scheibengasbehälter gebaut für unglaubliche 1,74 Millionen Reichsmark. Vorerst wurde er mit Gichtgas befüllt und später mit dem hochwertigeren und teureren Koksgas, wovon der Gasometer bis zu 347.000 Kubikmeter speichern konnte. 1945 wurde der Turm stillgelegt, um Reparaturarbeiten vorzunehmen. Hierbei brach allerdings ein Brand aus. Anschließend wurde das Fundament abgetragen und der Gasometer bis Ende der 40er Jahre wiederaufgebaut. Erst 1988 wurde der Scheibengasbehälter ganz stillgelegt und es folgte der Umbau zur Ausstellungsfläche, wo auch regelmäßig Theaterstücke und Konzerte stattfinden. Heute gehört der Gasometer zu dem in Europa größten Erlebniszentrum mit einer Fläche von 119.000 qm. In der Einkaufsgalerie können die jährlich 23 Millionen Besucher in bis zu 200 Geschäften shoppen und im Foodbereich zwischen verschiedenen Fastfood-Leckereien wählen. In der König-Pilsener-Arena finden Basketball-Länderspiele, musikalische Darbietungen von beispielsweise Schiller oder Comedyauftritte von Luke Mockridge statt. Wenn Sie sich lieber etwas austoben und sich Ihrer Höhenangst stellen möchten, ist dazu der Hochseilgarten der ideale Ort. Kulturinteressierte besuchen das Schloss Oberhausen mit der Ludwig Galerie, Familien begeben sich in die Unterwasserwelt des SEA Life und viele Jugendliche zieht es abends gerne ins Kino. Eine Reihe von Restaurants bietet verführerische Köstlichkeiten aus Italien, Spanien, Griechenland und natürlich auch aus den USA sowie vielen weiteren internationalen Küchen. Bevor ich mir aber eine der Leckereien gönne, steht mein Besuch des Gasometers an. Derzeit läuft (bis 30.12.2016) die Ausstellung „Wunder der Natur“. Ich habe nun zwei Möglichkeiten, den Gasometer zu betreten. Entweder ich starte unten in der Ausstellung oder steige die 592 Gitterstufen bis zur Aussichtsplattform hinauf. Da ich mich selbst gut kenne und ich nicht vorhabe, meinen Ausflug außer Puste und mit Schwindelgefühl, denn ich gebe zu, an einer leichten Höhenangst zu leiden, zu starten, betrete ich das Erdgeschoss.


Zuerst fokussiere ich den gut ausgeleuchteten Empfangsbereich am Eingang. Da ich immer gerne möglichst viele Informationen sammeln möchte, und mir in der Regel die kleinen Beschreibungen nicht ausreichen, gönne ich mir einen der bunten Audioguides mit der Synchronstimme einer meiner Lieblingsschauspieler. Es handelt sich doch tatsächlich um die deutsche Stimme des Robert de Niro. Ein wenig überfordert, beginne ich meine Erkundungstour, wie sich später herausstellt, erst an der dritten Station. Fälschlicherweise denke ich, wird die Ausstellung wie im Kreisel durchlaufen. So höre ich de Niro’s Beschreibungen oft in ungeordneter Reihenfolge. Da die Stationen allerdings für sich stehen, habe ich dadurch dennoch keinen Nachteil. Genauestens begutachte ich die überdimensionalen Fotoleinwände und Bildschirme mit kleinen Filmausschnitten. Die Szenen und Porträts stellen das Leben der Tiere und Pflanzen dar. Spektakulär ist für mich der Kurzfilm zur Entstehung eines Embryos. Ich beobachte, wie aus einer Erbse ein winziges Menschenkind mit tretenden Beinen, Fingern und Zehen wird. Es beeindruckt mich, die Entwicklung des hier abgebildeten Embryos bis zum Kleinkind im Schnelldurchlauf miterleben zu können. Kaum vorstellbar, dass ich selbst einst –vor drei Jahrzehnten – so winzig und zart war. Doch nicht nur der menschliche Embryo versetzt mich in Staunen. Auch der eines Pferdes. An den Hufen erkenne ich, um welches Lebewesen es sich hierbei handeln mag. Ich entdecke Insekten und weitere kleine Tiere in Großaufnahmen, die detailliert den facettenreichen und perfekten Aufbau ihrer Körper zeigen. Wussten Sie, dass einige dieser Wesen Komplexaugen haben? Nein, auch ich habe noch nie zuvor davon gehört. Dieses Organ besteht aus unzähligen kleinen Einzelaugen, die mit einem eigenen Nervende verbunden sind. Diese vielen kleinen Ausschnitte werden zu einem grobkörnigen ganzen Bild zusammengesetzt. Mit fast 360° Grad Umsicht. Unfassbar, oder? Diese und viele weitere spannende Informationen über verschiedene Tierarten erfahren Sie in der Ausstellung. Ebenso war mir unbekannt, dass ausgerechnet der Orang Utan als Menschenaffe als Einzelgänger gilt oder eine bestimmte Schmetterlingsart in einem Drei-Generationen-Flug unzählige km Strecke bis zu ihrem Ziel zurücklegt. Da frage ich mich, was wir Menschen uns auf unsere Spezies einbilden, wo es doch so viel talentiertere Lebewesen auf dieser Erde gibt. Auf einem Bildschirm vor mir präsentieren einige Vogelarten ihr Balzverhalten. Manch ein Männchen hat nahezu etwas von einem Stalker, wie es mit aufgestelltem Federkleid vor dem angebeteten Weibchen hin und her hüpft.

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Aber die Tierwelt muss auch überleben und kann überaus brutal und egoistisch sein. Ich beobachte in einem Kurzfilm, wie ein Krokodil in aller Ruhe einer Herde trinkender Gnus auflauert und sich langsam dem Ufer nähert. Plötzlich schnappt das großmäulige Tier zu und erfasst eine der afrikanischen Antilopen am Bein, während die anderen Herdenmitglieder um ihr Leben rennen. Sein Opfer hat nicht die geringste Chance. Nach kurzer Zeit und dem erfolglosen Versuch, seinem Feind zu entkommen, erkenne ich in dem Blick des Gnus, wie es aufgibt und seinem Tod ins Auge sieht. Erschreckend. Zwischendurch fühlt es sich an, als bliebe mein Herz stehen. Aber auch das ist Teil des Lebens und ewigen Kreislaufs. Eins der Leinwandbilder wurde vor einigen Jahren preisgekrönt. Die Fotografin wurde daraufhin von vielen Tierliebhabern mit Verachtung und Beschimpfungen bestraft. An einem heißen Tag hatte sie beobachtet, wie zwei Geparden einer jungen Antilopen auflauern, sie jagen und final fangen und zerfleischen. Auf dem ausgestellten Bild ist die Szene zu erkennen, in der die Raubkatzen kurz davor sind, das Jungtier zu packen. Viele Kritiker werfen der Fotografin vor, sie hätte die Antilope durch einen Zuruf warnen können, stattdessen habe sie die Szenerie reglos beobachtet. Ihr Verhalten hatte Sie mit der Begründung verteidigt, dass auch diese Grausamkeit zu dem täglichen Überlebenskampf gehöre und sie sich in den Lauf des Lebens nicht einmischen wolle. So schrecklich es auch wirken mag, ich denke, wir Menschen greifen schon allzu oft zum Nachteil der Tiere in Ihr Leben ein und stellen wohl den weitaus größten Feind dar.

Auf der zweiten Etage der Ausstellung werden hauptsächlich Pflanzen präsentiert. In extremer Nahaufnahme kann ich verfolgen, wie die Fotosynthese funktioniert. Während der Schulzeit ein eher langweiliges Thema, wirkt der Vorgang hier äußerst spannend. Ebenso die Fortpflanzung der botanischen Gewächse. Ich erfahre, dass sie ihre Blütenfarben beispielsweise den Bienen anpassen, um damit die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, bei der Abgabe von Blütenstaub zu gleichartigen Pflanzen weitergetragen zu werden und sich dadurch vermehren zu können. Aber auch Korallen sind überaus intelligente Lebewesen, die in Symbiose mit verschiedenen Fischarten leben. Die knallige Farbenvielfalt auf dem vor mir hängenden Bild erschlägt mich nahezu.

Nach etwa zwei Stunden habe ich mit der Hilfe von Robert de Niro einen Bruchteil der vielen Wunder der Natur erkunden können. Über eine Treppe erreiche ich einen großen Saal, in dem ich nun aus der Perspektive eines Astronauten auf unsere Weltkugel blicken kann. Über mir hängt in 100 m Höhe ein 20 m großer Ballon, der ausgeleuchtet wird. Via 58 Millionen Pixel wird der Wandel der Welt samt Tag- und Nachtrhythmus dank Satellitenbilder dargestellt. Ich setze mich auf eine der Stufen und beobachte das eindrucksvolle Schauspiel, bevor ich mich in den Aufzug bis hinauf zur Aussichtsplattform begebe. Von hier aus habe ich einen Rundumblick auf die Ruhrpottstadt Oberhausen. Natürlich – das Ruhrgebiet glänzt nicht gerade mit eindrucksvollen und architektonischen Meisterleistungen, dennoch genieße ich die Aussicht und bin doch von den vielen Grünflächen überrascht. An dieser Stelle lasse ich meinen heutigen Ausflug vor meinem inneren Auge Revue passieren und bin kaum fähig, die vielen Eindrücke zu verarbeiten. Eine wirklich tolle Ausstellung.

Gasometer Oberhausen Wunder der Natur  Gasometer Oberhausen Wunder der Natur2  Gasometer Oberhausen Wunder der Natur3

Informationen zur Ausstellung im Gasometer

Preis: 10,00 € für Erwachsene

Audioguide: 3,00 €

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10.00 bis 18.00 Uhr

Führungen: offene Führungen werden am Wochenende um 14.00 Uhr für zzgl. 3,00 € pro Person angeboten

Übernachten Sie in unseren Zeitwohnungen in Düsseldorf

Die Ruhrpottstadt Oberhausen liegt in der Nähe unserer Ferienwohnungen in Düsseldorf (ca. 40 km Distanz) und hat neben dem Gasometer auch das CentrO selbst mit unzähligen Attraktionen zu bieten. Besuchen Sie daher frühzeitig unsere Zeitwohnungen in Düsseldorf am Rhein für Ihren nächsten Urlaub mit der Familie und erkunden Sie neben dem Rheinland auch das Ruhrgebiet. Unsere Unterkünfte verfügen über eine voll ausgestattete Küche, ein eigenes Badezimmer, Bettwäsche, Handtücher, WLAN und teilweise auch eine Waschmaschine. Die Zeitwohnungen befinden sich in zentraler Lage und nächster Nähe diverser Haltestellen. So erreichen Sie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln eine Großzahl Ihre Reiseziele in der Nachbarstadt. Auch für Messebesucher eignen sich unsere Ferienwohnungen. Gerne stehen wir Ihnen beratend bei der Buchung zur Seite.

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Besuchen Sie die Mendener Kirmes im Sauerland

Besuchen Sie die Mendener Kirmes im Sauerland

Mendener Pfingstkirmes 

Menden. Die Kleinstadt, in der ich zur Welt kam und aufwuchs. Noch immer ist sie mein Zuhause, obwohl ich schon seit zwei Jahren in Köln lebe. Mitten im Sauerland, in der Nähe von Unna, Hagen, Iserlohn und Dortmund befindet sich dieses kleine Städtchen. Genauso wie in vielen anderen kleinen Orten ist das Durchschnittsalter stark gestiegen, da viele junge Menschen in die große weite Welt hinausziehen und nur wenige ihrer Heimat treu bleiben. Doch einmal im Jahr – neben Weihnachten – zieht es auch wieder viele ehemalige Mendener zurück ins Sauerland. Nämlich an Pfingsten! Wenn auch sonst nicht sonderlich viel geboten wird, so ist das Programm an diesem Feiertagswochenende umso vielseitiger. Alljährlich an den Pfingsttagen lockt die Mendener Kirmes Groß und Klein von samstags bis dienstags in die Innenstadt, um die Unnaer Straße entlangzuschlendern, die unzähligen Fahrgeschäfte und Buden zu bewundern sowie alte Bekannte und Freunde wiederzutreffen. Schon von klein auf war die Pfingstkirmes in Menden eins der Highlights unserer Kindheit. Direkt am Schultag danach prahlte jeder damit, in welche Fahrgeschäfte er/sie sich getraut hatte und wie viele Ballons man mit Pfeilen hatte zerplatzen lassen. Heute trifft man sich dann doch eher auf den parallel stattfindenden Ehemaligentreffen oder direkt im Zentrum an einem Bierstand und erzählt von vergangenen Erlebnissen und persönlichen Veränderungen. Doch nicht nur die Mendener befällt diese Magie der Gemeinschaft und Nostalgie. Jedes Jahr kommen unzählige Besucher mit ihren Familien ins Sauerland, um neue Köstlichkeiten zu probieren oder ihren Mut unter Beweis zu stellen.  Und das schon seit dem Jahre 1726. Vermutlich hatte sich die Kirmes aus dem Mendener Krammarkt, der aufgrund der Pfingstprozessionen entstand, entwickelt. Heute erinnert ein nostalgisches aus Bronze gefertigtes, fast zehn Zentner schweres Karussellpferd an diese traditionelle Veranstaltung in der Innenstadt.

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