Homerent.de Blog: Mit Unternehmungstipps für Ihre nächste Reise

Entdecken Sie gemeinsam mit uns besondere Veranstaltungen, Sehenswürdigkeiten, Locations, Restaurants, Ausflugstipps und vieles weitere, um eine unvergessliche Reise mit vielen großartigen Höhepunkten zu erleben!

Besuch des Aachener Doms

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Unternehmen Sie eine Städtereise nach Aachen und besuchen Sie die Marienkirche

Er gilt wohl als der bedeutendste Bau der städtischen Geschichte: Der Aachener Dom. Auf dem Weg in die Carolus Therme legen wir einen Stopp in der Innenstadt, um dieses architektonische Meisterwerk zur besuchen. Überraschender Weise ist an diesem Montag Nachmittag kaum Betrieb in der Fußgängerzone und auch wenige Touristen treffen wir an. So haben wir das Gotteshaus nahezu für uns allein. Natürlich sind wir als Kölner kirchliche Prachtbauten gewohnt, doch der Aachener Dom hat meines Erachtens seinen ganz eigenen Charme. Man wird bei Betreten der Marienkirche nicht direkt erschlagen, sondern fühlt sich zugleich sehr wohl. Sofort strömen unzählige Impressionen auf einen ein. Mir hat es besonders das Deckenmosaik angetan. Aber auch der große Leuchter ist traumhaft schön. Kaum zu glauben, dass der Grundstein solch eindrucksvoller Architektur schon um 796 im Auftrag von Karl dem Großen gelegt wurde und der Bau nur wenige Jahre später seine Vollendung fand. Im Zentrum seines Reiches ließ der damalige König Kirche und Palast (heutiges Rathaus) bauen. Die Marienkirche sollte zum Abbild des vollkommenen Jerusalems werden. Und zwar mitunter aus der Antike stammendem Baumaterial. Gotteshaus und der bis heute erhaltene Thron Karls des Großen nahmen sich den Tempel Salomos zum Vorbild. Demnach führen 6 Stufen zu dem überraschend schlicht wirkenden Stuhl, auf dem zwischen 936 und 1531 mehr als 30 römisch-deutsche Könige nach ihrer Krönung im Altarraum als legitimer Nachfolger Karls des Großen Platz nahmen.

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Weihnachtsmarkt Alter Markt Köln

Weihnachtsmarkt Alter Markt Köln

 

Heimat der Heinzel – Weihnachtsmarkt in Kölner Altstadt

Es ist Ende November und schon seit mehr als einer Woche laden die Kölner Weihnachtsmärkte wieder zu Glühwein, vielen Leckereien und einem stimmungsvoll adventlichen Abend. In der Altstadt am Alter Markt und Heumarkt erwartet Sie nicht nur der größte Kölner Weihnachtsmarkt, sondern meines Erachtens auch der schönste. Schon ab 1820 wurde in der Altstadt der Nikolaimarkt veranstaltet, bis zum Jahre 1885, als aufgrund der enormen Größe und Lautstärke ein Verbot seitens der Stadt ausgesprochen wurde. Erst seit 1977 findet am Alter Markt alljährlich wieder ein Weihnachtsmarkt statt. Die sonst eher scheuen Heinzelmännchen setzen nur zur Adventszeit mit ausgestreckter Brust ihre Altstadt stolz in Szene. Sobald Sie eins der beiden Markttore durchschreiten, befinden Sie sich in der bezaubernden Welt der Heinzelmännchen. Viele liebevoll dekorierte Holzhäuschen präsentieren ihre handgemachten Waren. Unterteilt und benannt werden die Gässchen nach Themen, wie die Spielzeuggasse. Und wer regelmäßig einen näheren Blick nach oben oder zur Seite wagt, entdeckt die kleinwüchsigen Gastgeber, die sich sehr über Ihren Besuch freuen. Insbesondere zum Einbruch der Dunkelheit wird es auf dem Markt sehr stimmungsvoll dank der vielen warmen Lichter, die die Gassen und Häuschen ausleuchten. Ein Großteil der hölzernen Büdchen ist liebevoll dekoriert mit Naturmaterialien, wie Tannenzweigen und Tier- sowie Heinzelmännchenfiguren. Auch die Aussteller sind dem Markt entsprechend gekleidet. Wer den Weihnachtsmarkt zur rechten Zeit besucht, darf sich nicht nur auf adventliche Musik aus den Lautsprechern freuen, sondern auch auf live gespielte Blasmusik am Jan-von-Werth-Denkmal. Ich durfte letztes Jahr bei einem der Kurzkonzerte dabei sein. Plötzlich wurden alle Besucher ruhig und lauschten in Ruhe den klassischen Weihnachtsliedern. Neben der Blaskapelle treten auch regelmäßig andere Musiker auf und sorgen für die perfekte Stimmung, während die Besucher in geselliger Runde an den Schankhäusern wärmenden Glühwein genießen.

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Sightseeing und Altstadtrundgang in Unna

Sightseeing und Altstadtrundgang in Unna

Entdecken Sie das Städtchen Unna

Das kleine Städtchen Unna liegt an der Ruhr, ca. 15 km von der Ruhrpottmetropole Dortmund entfernt. Auf 88,56 qkm sind 58.724 Einwohner Zuhause. So klein Unna auch wirken mag, die Stadt weist eine langjährige Geschichte vor, die bis in die Jungsteinzeit hineinreicht. Auch zur Römerzeit wurden hier germanische Siedlungen errichtet. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Stadt allerdings erst am 6. August im Jahre 1032. Und noch heute erinnern einige Bauten und Ruinen an längst vergangene Tage. Die Stadtbefestigung wurde schon im 13. Jahrhundert von Graf Adolf von Altena errichtet. Doch leider wurde Unna in ihrer Geschichte mehrfach von machthaberischen Gegnern angegriffen und teils schwer zerstört. So beispielsweise 1264 von den erzbischöflichen Truppen, die den Ort niederbrannten. Es folgte im Anschluss (wie später weitere Male) der Wiederaufbau. Nach der allseits bekannten Schlacht von Worringen im Jahre 1288 erhielt Unna vom Grafen von der Mark das Stadt- sowie Marktrecht. Unna entwickelte sich prächtig, auch weil die Kaufleute nicht nur vor Ort handelten, sondern auch zu Reisen bereit waren. So wurden hier ab dem Jahre 1347 von den märkischen Grafen Münzen geprägt. Erst 1952 wurden bei Ausgrabungsarbeiten rund 70 Goldmünzen aus Deutschland, Frankreich, Böhmern, Ungarn und England entdeckt. Dieser Fund ist heute bekannt als der „Goldschatz von Unna“.


Um weiterhin den städtischen Wohlstand zu ermöglichen, wurde in Unna selbst ab dem späten 14. Jahrhundert Sole gefördert, um Kochsalz zu gewinnen. Unna musste sich lange Zeit nicht um das Wohl ihrer Bürger sorgen, bis im 16. Jahrhundert der plötzliche Abschwung eintrat. Zum einen aufgrund von Glaubensspaltung und zum anderen aufgrund von bitterbösen Kriegen. Seuchen sorgten dann für das i-Tüpfelchen. Während der Pest verlor die Stadt gut die Hälfte ihrer Bewohner. Bis eben jene Seuche 1615 ein zweites Mal ausbrach, wurde Unna von niederländischen Truppen besetzt. Nach all den Tragödien musste sich Unna sogar verschulden, um die Stadt wieder aufzubauen. Dann wurde die Wasserleitung im Siebenjährigen Krieg zerstört und Unna wurde immer weniger attraktiv für Außenstehende. Erst mit den Einwanderungen aus Frankreich gelang auch der Ruhrstadt wieder langsam der Aufschwung. So wurde 1799 die erste Dampfmaschine im westlichen Preußen zur Soleförderung genutzt. 1855 folgte der Anschluss an das bergisch-märkische Eisenbahnnetz. 1870 begann während der Industrialisierung die Förderung von Steinkohle. Anschließend entstanden diverse Fabriken für Maschinenbau, Ziegeleien, Metallverarbeitung, Brauereien, Ruhrwasserwerk und das städtische Gaswerk.

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Während der NS-Zeit entstand eine Führerschule der Allgemeinen SS (später eine allgemeine Kaserne). Damit die Stadt weiterhin produzieren konnte, während die eigenen deutschen Soldaten kämpften, wurden Zwangsarbeiter aus Frankreich, der Sowjetunion und auch Polen als sehr günstige Arbeitskräfte eingesetzt. In dieser Zeit des Zweiten Weltkrieges litt die Stadt unter mehreren Luftangriffen. Nach der großen Zerstörung folgte der Wiederaufbau.

Rundgang durch die Altstadt von Unna

Heute stellt Unna ein kleines uriges Städtchen dar mit einer eigenen Fußgängerzone und einigen noch gut erhaltenen Fachwerkhäusern, die mittlerweile unter Denkmalschutz stehen. Für Besucher ist auf großen Tafeln ein kleiner Rundgang durch die Stadt vorbereitet, der Ihnen die Vielseitigkeit der Stadt präsentiert. Sie durchschlendern die Fußgängerzone und stehen z. B. vor einem bunt verzierten Fachwerkhaus, in dem heute verschiedene Sorten Honig angeboten werden. Oder Sie wandern durch die kleinen Gässchen, die Sie zu den Überresten der ehemaligen Stadtbefestigung führen. Genau hier treffen Sie auf einige weitere denkmalgeschützte Häuschen, in denen sich kleine Lädchen, Büros aber auch schöne und liebevoll eingerichtete Restaurants befinden, die Köstlichkeiten zum guten Preis-Leistungs-Verhältnis anbieten.

Auf Ihrem Weg erreichen Sie auch das Hellweg-Museum auf Burg Unna, am nördlichsten Teil der Stadtmauer. Hier befindet sich das Heimatmuseum mit Ausstellungen aus den verschiedenen Jahrhunderten sowie unterschiedlichen Sonderausstellungen wie beispielsweise „Vom Mustertuch zum Paradekissen – Sticken in der Mädchenerziehung“. Ganz wichtig ist auch die Abteilung „Der Goldschatz von Unna“. Hier erfahren Sie die Hintergrundinformationen zum genannten Fundstück. Geöffnet ist das Museum immer mittwochs bis freitags von 10.00-12.00 Uhr sowie von 15.00-17.00 Uhr und samstags bis sonntags von 14.00-17.00 Uhr.

In der Nähe des Museums befindet sich die Kirche St. Katharina mit doppeltürmigem Wandpfeilerbau aus der Neuromanik. Im Jahre 1934 wurde sie fertiggestellt. Da die Bevölkerungszahl rapide anwuchs, wurde sie schon 1948 durch ein größeres Objekt ersetzt, das 2002 saniert werden musste. Noch spannender und beeindruckender ist die, in der Nähe des Marktplatzes befindliche, Evangelische Stadtkirche. Eine gotische Hallenkirche aus dem 14. Jahrhundert.

Ein weiterer Stopp auf Ihrem Rundgang stellt das zeitgenössische ehemalige Rathaus von 1833 in klassizistischem Putzbau dar. Außerdem treffen Sie auf den Rahlenbecks Hof aus dem 17. Jahrhundert, der auf mittelalterlichen Fundamenten errichtet wurde. Die vielen anderen Fachwerkhäuser sind aus dem 16.-19. Jahrhundert und stellen eine tolle Kulisse dar. Ein wenig Zeit sollten Sie sich für das Standesamt nehmen, das dank künstlerischer Verzierungen ein unvergleichliches Fachwerkhäuschen darstellt. Einige Minuten Fußmarsch entfernt, stehen Sie dann vor einem Teil des Eulenturms aus dem Jahre 1475 am Südwall. Direkt auf dem Marktplatz präsentiert sich der Eselbrunnen, der seit 1978 den alten Marktbrunnen ersetzt. Zum Finale, und um alle Eindrücke zu verarbeiten, gönnen Sie sich doch ein leckeres Eis am Marktplatz.

Stadtführungen und Events in Unna

Sie können Unna natürlich auch per Stadtführung erkunden, wenn Sie gerne mehr Informationen und einen erfahrenen sowie über genügend Fachwissen verfügenden Führer wünschen. Zum Thema „Alt-Unna: Mauern, Wälle, Fachwerkhäuser“ unternehmen Sie einen gemeinsamen Spaziergang durch die Altstadt von Unna. Natürlich werden auch unzählige Veranstaltungen das Jahr über in Unna geboten. Dazu zählen das alle zwei Jahre stattfindende „Un(n)a Festa Italiana“ mit beeindruckenden Illuminationen und leckerem mediterranen Essen. Außerdem gibt es zur Adventszeit jedes Jahr einen wunderschönen und stimmungsvollen Weihnachtsmarkt. Zusätzlich werden noch ein Mittelaltermarkt mit entsprechenden Marktständen, Statisten und Aufführungen geboten, die Frühjahrskirmes rund ums Rathaus, die internationale Biennale „Mord am Hellweg“, das Stadtfest am ersten Wochenende im September mit 7 Bühnen, das Mitsommernachtsfest, die Stadtlichter Unna und das Oktoberfest. Es wird Ihnen also ein vielfältiges Programm geboten.

Buchen Sie unsere Ferienwohnungen im Sauerland für Ihre Reise nach Unna

Für Ihre Reise nach Unna bieten wir Ihnen in Hemer im Sauerland die passenden Unterkünfte für bis zu 6 Personen. Jede Wohnung wurde individuell eingerichtet und erst im Winter 2015/2016 renoviert. Alle Ferienwohnungen verfügen über eine voll ausgestattete Küche, einen Flur, ein Wohn-Schlafzimmer, 2 Schlafzimmer, ein separates WC, ein Badezimmer, einen Balkon, Handtücher, Bettwäsche, TV und kostenfreies WLAN. Außerdem finden Sie ausreichend kostenlose Parkplätze an der Straße. Unsere Ferienwohnungen sind ideal für einen schönen Urlaub mit der Familie im Sauerland. Zum Wandern, Sightseeing, Sport machen und zum Erholen. Im näheren Umfeld von Hemer befinden sich Iserlohn, Hagen, Dortmund, Schwerte, Menden, Unna, Lendringsen, Balve uvm. Verbringen Sie eine unvergessliche und erholsame Zeit im idyllischen Sauerland und übernachten Sie in unseren Unterkünften. Weitere Informationen finden Sie unten zu den einzelnen Wohnungen oder setzen Sie sich direkt telefonisch oder per Mail mit uns in Verbindung.

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