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Freizeitpark Phantasialand in Brühl

Freizeitpark Phantasialand in Brühl

Zu Besuch im Phantasialand

„Steel Dragon“, „Tower of Terror“ oder auch „Sky Scream“ sind nur einige wenige Namen der unzähligen Attraktionen der vielen verschiedenen weltweit aktiven Freizeitparks. Für eine Großzahl der Besucher eines Vergnügungsparks ist es wohl weit mehr als nur ein reiner Zeitvertreib. Unzählige moderne Fahrgeschäfte, Shows und Schauplätze sorgen dafür, dass wir uns als Gäste wie Kinder fühlen, die auf einem riesigen Abenteuerspielplatz ausgesetzt werden. In den letzten Jahren habe ich jedoch immer seltener eine der vielen Vergnügungsstätten besucht. Man vergisst schnell, dass die einen durchrüttelnden und Adrenalin hervorrufenden Attraktionen großartige Glücksgefühle hervorrufen. Das wird mir bei meinem erstmaligen Besuch des Phantasialandes in Brühl klar, den ich gemeinsam mit unserem Team im Winter besuche. Der mittlerweile in die 6 Themenbereiche Berlin, Mexico, Deep in Africa, Chinatown, Fantasy und Mystery unterteilte Freizeitpark wurde schon im April 1967 von Richard Schmidt und Gottlieb Löffelhardt in einem ehemaligen Braunkohle-Tagebau in Brühl ursprünglich als Märchenwald mit See und Attraktionen wie einer Oldtimerfahrt und einer Westerneisenbahn eröffnet. Somit gilt das Phantasialand als einer der europaweit ältesten Freizeitparks, der immer wieder erweitert und modernisiert wird. Heute misst die Fläche 28 Hektar und begeisterte beispielsweise im Jahr 2015 knapp 1,9 Millionen Besucher. Wem ein einzelner Tag nicht reicht, kann sich sogar in einem der zwei Themenhotels einbuchen und das Vergnügen auch am Folgetag noch erleben. Im Vergleich zu vielen anderen Parks ist das Phantasialand nicht nur von Ende März bis November geöffnet, sondern bietet in einigen Wochen im Winter ein eigenes Showprogramm. Bei angemessenem Wetter sind sogar einige der großen Attraktionen geöffnet.

Bei meiner Ankunft bin ich vollkommen uneingenommen und sehr gespannt, was mich wohl erwarten mag. Zu unserem Glück strahlt die Sonne und wir dürfen uns auf einen regenfreien Ausflug freuen. Wir beginnen in der Themenwelt „Berlin“. Direkt vor mir befindet sich ein nostalgisches Kinderkarussell mit Pferdefiguren, die mich an alte Filme erinnern. Dann erreichen wir die Großstadt, die hier im Phantasialand doch etwas kleiner aber nicht weniger schön als das Original ausfällt. In verschiedenen Farben angestrichene Geschäfte dekorieren die Fußgängerzone, an der wir entlang flanieren und bunt dekorierte Schaufenster bestaunen. Mit etwas Glück treffen Sie hier auf Straßenkünstler, Gesichtsmaler oder auch Schuhputzer, die die Szenerie unterstreichen. Schon bald duftet es verführerisch nach frisch gebackenen süßen und mit Puderzucker bestäubten Waffeln. Das Eiscafé Anni Himmelreich lockt mit leckerem Gelato. Auf Höhe des Kaiserplatzes befindet sich das Kettenkarussell „Wellenflug“, mit dem wir später am Abend eine Runde fahren, die Füße über den Wasserfontänen ausstrecken und die untergehende Sonne über Berlin beobachten werden, während sich die restlichen Kollegen an einem der Stände einen wärmenden Glühwein gönnen. Zum großen Finale wird im Hintergrund des Kettenkarussells die imposante weihnachtliche Lichtershow „The Magic Rose – Spirit of the Light“, die wir allerdings verpassen werden, da wir uns zu lange in den Attraktionen der Themenwelt „Fantasy“ aufhalten. Wir überlegen noch kurz, ob wir die kaiserliche Tortenfabrik besuchen, in der unzählige Mäuse ausgebrochen sind und über die süßen Meisterwerke herfallen. In „Maus au Chocolat“ gilt es nämlich, die kleinen Nager aufzuhalten und mit Zuckerguss abzuschießen, doch die Mehrheit möchte lieber erst mit einer der Achterbahnen des Phantasialandes fahren. So machen wir uns direkt auf in die Themenwelt „Mystery“.

Phantasialand1

Hier in dem Dorf „Klugheim“, gezeichnet von Holzhäusern, auf Dächern angebrachten Drachen und mittelalterlich gekleideten Dorfbewohnen, befindet sich die Heimat der großen Forscher und Denker, wo uns mit der Attraktion „Taron“ der weltweit schnellste und längste Mulit-Launch-Coaster seiner Art erwartet. Im ersten Moment schreckt mich diese Umschreibung schon ein wenig ab, doch ich lasse mir meine Befürchtungen nicht anmerken und wage die Fahrt mit der Archterbahn auf einer Stahlkonstruktion durch ein Meer aus Basaltfelsen, das kühl und düster wirkt. Die Bahn ist dekoriert mit einem Widderkopf, dem Schutzpatronen des Dorfes. Wir nehmen unsere Plätze ein. Der Rollercoaster fährt langsam an, stoppt für einen Augenblick, sodass die Spannung weiter ansteigt. Plötzlich geht die rasante Fahrt los. Mit unzähligen Loopings und mir als schreiender Mitfahrerin. Ich klammere mich mit aller Kraft fest und versuche, meinen Hinterkopf in den Sitz zu pressen, doch direkt nach dem nächsten Looping schwingt mein Kopf wieder hin- und her. Einerseits verzaubert mich der Nervenkitzel, andererseits bin ich froh, als die Bahn an Tempo verliert und kurz danach anhält. Was für eine turbulente Fahrt! Schon kurz danach sitze ich in einem Waggon der zweiten Achterbahn „Raik“, dem schnellsten und längsten Family-Boomerang, der Vorwärts- und Rückwärtsfahren kombiniert. Kinder ab 1 m dürfen mit dem Pendel fahren. Eine wahre Wohltat nach der Fahrt mit „Taron“. Wie auch in den anderen Themenwelten haben die einzelnen Attraktionen ihren eigenen Sound und teilweise ein eigenes Lichtprogramm. In „Rutmor’s Taverne“, einer mit düsterer und hölzerner Ausstattung eingerichteten Gaststätte könnten wir jetzt noch leckere deftige Gerichte speisen, wie Schweinshaxen oder auch Kaiserschmarrn. Doch unser Adrenalinkick hält uns davon ab und will noch mehr gefüttert werden. Und zwar mit Glücksgefühlen. In den freien Fall des „Mystery Castle“ allerdings traue ich mich nicht. Stattdessen begeben wir uns nach „Chinatown“.

Chinatown im Phantasialand bei Köln

In der Themenwelt „Chinatown“ nehmen wir Platz in der „Geister Rikscha“, die gar nicht so spooky ist, wie es der Namen einen glauben machen will. In der größten unterirdischen Geisterbahn Europas fahren wir durch düstere nur wenig beleuchtete Tunnel, untermalt mit asiatischen Klängen blicken wir auf verschiedene chinesische Puppen, die sich zum Teil bewegen und die Besucher erschrecken sollen. Allerdings kommt weder in mir noch in meinen Begleitern ein Funke Angst auf. Wir genießen die mehrminütige Fahrt in der Rikscha, bevor wir wieder das Tageslicht erblicken. In direkter Nähe befindet sich der „Feng Ju Palace“. Ein Madhouse, das Kopf steht. Oder dem Besucher dies zumindest glauben lassen will. Nach einem kurzen Einspieler zu Beginn, nehmen wir in der Sitzreihe Platz und schon beginnt das Haus, sich zu drehen. Oder sind es doch nur die Wände? Ich verliere schnell das Gefühl dafür, was echt und was real ist. Diese Attraktion hat Eindruck bei mir hinterlassen. Noch immer dreht sich alles. Es wird Zeit für einen Snack, den wir uns an einem der vielen Imbissstände gönnen, bevor wir wieder bereit für das nächste Abenteuer sind. Da wir das Phantasialand im Winter besuchen, erleben wir leider keine der Fahrgeschäfte der Themenwelt „Mexiko“. Hier gibt es nämlich die Wasserbahn „Chiapas“, die durch die Ruinen einer Mayastadt führt, auf den Spuren der Archäologen. Vorbei an mit Hieroglyphen verzierten Felswänden und an Wasserfällen. In „Mexiko“ erwartet Sie auch das „Colorado Adventure“ mit der Eisenbahn und „Talocan“, der Wirbelwind mit Überkopfdrehung. Nach Sichtung des Videos bereue ich es keinesfalls, nicht an der Fahrt teilgenommen zu haben. Wir begeben uns lieber nach „Deep in Africa“ und freuen uns auf die Tour in der „Black Mamba“. Mit Trommelklängen untermalt transportiert uns die Riesenschlange in Höchstgeschwindigkeit durch die Afrikanische Sahara. Wie ich direkt beschließe, wird diese zu meiner persönlichen Lieblingsachterbahn im Phantasialand!

Phantasialand2

Nun ist schon einige Zeit vergangen und es gibt noch so viel zu entdecken. Doch schon bald schließen die Ausgänge. Also peilen wir die letzte Station an: die Themenwelt „Fantasy“. Mit dem „Tittle Tattle Tree“ fahren wir in der Gondel den Baum hinauf und genießen einen einmaligen Ausblick auf Wuze Town. Eine Phantasiewelt, die eine Vielzahl an bemerkenswerten Impressionen bietet. Dann entdecke ich das Fahrgeschäft „Winja’s Fear & Force“ – eine kleine Achterbahn, die durch Wuze Town fährt und dessen Gondeln sich während der Tour um die eigene Achse drehen. Das macht Spaß! So sehr, dass ich mich direkt für eine zweite Runde anstelle! Ein weiteres Highlight, das ich im Phantasialand für mich entdecke. Zum großen Finale unternehmen wir noch eine Indoor Bootsfahrt mit der „Hollywood Tour“. Vorbei an verschiedenen Szenen einstiger Kultfilme wie „Der weiße Hai“. Allerdings ist dieses Fahrgeschäft schon sehr in die Jahre gekommen und hat wenig zu bieten für Adrenalinjunkies und Freunde moderner Kulissen. Der Parkbesuch war ein wundervolles Erlebnis, das mir für einen Tag das Gefühl gab, in verschiedene Länder gereist und fremde Kulturen entdeckt zu haben. So lange werde ich mir dieses Mal nicht wieder Zeit lassen, bis ich erneut einen Vergnügungspark besuchen werde. Das Phantasialand war ein unvergessliches Erlebnis mit wundervollen Kulissen und aufregenden Attraktionen. Mit etwas mehr Zeit hätten wir noch eine der verschiedenen Shows sehen können, doch dafür war unser Besuch zu kurz. Wenn Sie eine Städtereise nach Köln gemeinsam mit Ihrer Familie planen, kann ich Ihnen das Phantasialand nur wärmstens empfehlen. Auch wenn der Eintrittspreis einen tiefen Griff in den Geldbeutel bedeutet, ist es die Investition wert. Ich wünsche Ihnen einen unvergesslichen Ausflug mit Ihren Kindern im Rheinland!

Ferienwohnungen Phantasialand Brühl

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