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Ausflug in den Zoo in Duisburg

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Wir besuchen den Duisburger Tierpark

Trotz kühler Temperaturen zieht es uns an diesem Januartag an die frische Luft. Heute entdecken wir für Sie den Duisburger Zoo. Direkt an der A3 in Duisburg-Kaiserberg gelegen, ist dieses schöne Ausflugsziel für Gäste unserer Ferienwohnungen in Düsseldorf oder auch u. a. in Remscheid gut erreichbar und lässt viele Kinderherzen schneller schlagen. Und sogar ich freue mich immer wieder, Tiere zu beobachten. Mit etwas Glück haben Sie genauso wie wir keine langen Schlangen an der Kasse. Stattdessen können wir direkt unsere Tickets kaufen und auf Entdeckungsreise gehen. Zu unserer Rechten erblicken wir nach wenigen Metern eine kleine Giraffenfamilie. Das jüngste Mitglied wirkt erst noch ein wenig scheu. Die Mutter, wenn ich denn das Geschlecht richtig deute, bewegt sich langsam auf uns zu und scheint, uns kopfnickend begrüßen zu wollen. Diese Offenheit erleben wir allerdings heute eher selten. Die am gegenüberliegenden Teich wohnenden Flamingos genießen in aller Ruhe ihr Futter und würdigen uns keines Blickes. Auch die beiden Afrikanischen Elefanten sind wenig begeistert von dem winterlichen Wetter und haben sich nach drinnen verzogen, um sich voll und ganz ihrem Futter zu widmen, das täglich aus 100 kg Heu, 5kg Möhren, 1 kg Hafer und einigen weiteren Leckereien besteht. Ich selbst habe schon in Thailand Asiatische Elefanten live im Phuket Elephant Sanctuary erleben und sogar füttern dürfen. Ein unvergessliches Erlebnis. So kann ich auch heute meinen Blick von diesen eindrucksvollen Tieren kaum abwenden. Dabei erwarten mich noch so viele weitere Arten.

 

Tropenhalle Rio Negro im Zoo Duisburg

Als nächstes dürfen wir eine große Vielfalt an Fischen erblicken. Unter den unzähligen farbenfrohen Tierchen entdecken wir einige Sonderlinge. Besonders interessant finde ich die kleinen Quallen, die gemächlich ihre Kreise ziehen und dabei sehr elegant aussehen. Hinter der nächsten Tür verbirgt sich dann schon das nächste Highlight in der Tropenhalle Rio Negro. In einem großen Auqarium dreht ein Amazonas Flussdelfin seine Runden. So verrückt es klingen mag, aber ich habe tatsächlich das Gefühl, als würde mich dieses außergewöhnliche Meeresgeschöpf anlächeln. Ganz versunken in den Gedanken besteige ich eine hölzerne Treppe hinauf zu einer Aussichtsplattform und bleibe kurz stehen, da mein Freund mich bittet, Halt zu machen. Durch einen vorsichtigen Blick zur Seite entdecke ich direkt neben mir einen kleinen Krallenaffen. Tatsächlich dürfen sich diese sympathischen Tierchen in der Tropenhalle frei bewegen. Kurz darauf platziert sich auch ein farbenprächtiger Dottertukan hinter meinem Freund. Einige weitere Rothand-Tamarine hüpfen über unsere Köpfe hinweg. Allerdings treffe ich heute nicht auf die hier ebenfalls lebenden Faultiere und kleinen Echsen.

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Auf zum Delfinarium

Vorbei an den Seychellen-Riesenschildkröten überqueren wir die Autobahn über eine Brücke und steuern das Delfinarium an. Vorbei an Nandus und Weißstörchen erblicken wir zwei Wildhunde, die in ihrem Gehege unentwegt Runden drehen. Plötzlich entdecken Sie uns, machen vor uns halt und begutachten die Fremdlinge. Wir machen wohl wenig Eindruck. Ein paar mal mit den übergroßen Ohren geschlackert und weiter geht der Lauf. Die sonst möglichen mehr als 50 Stundenkilometer erreicht der „bunte Wolf“, wie er aufgrund seiner Fellfärbung gerne genannt wird, heute allerdings nicht. Nach einigen Metern treffen wir auf eine gut gefütterte Katze, die uns bis zu den Delfinen begleitet, sich dann aber ihrer Körperhygiene widmet. Im Delfinarium ist gerade so gar nichts los. Bis zur nächsten Show sind es noch 1,5 Stunden. So können wir die munteren Tierchen nur aus der Ferne beobachten, wie sie im Becken plantschen. Einer der Säuger freut sich scheinbar uns zu sehen und präsentiert den beiden einzigen Besuchern einige Kunststückchen.

Der Chinagarten im Duisburger Zoo

Direkt gegenüber vom Delfinarium räkeln sich Sibirische Tiger gemächlich im Modder, den die letzten Unwettertage verursacht haben. Gütiger Weise beschließt eine der Raubkatzen, sich uns kurzweilig aus nächster Entfernung zu präsentieren, bevor sie sich direkt darauf wieder ein Nickerchen gönnt. Ich habe das Gefühl, den meisten der Tiere, die Affen ausgenommen, fehlt es heute an Energie. Nicht aber den Roten Pandas, die einige Verrenkungen machen, um ihre fruchtige Nahrung zu erreichen. Diese beiden haarigen Freunde sind mitunter Bewohner des Chinagartens, der auch „Garten des Kranichs“ genannt wird. Vorbei an zwei eindrucksvollen Löwenstatuen, die böse Geister fernhalten sollen, betreten wir dieses kleine Gelände, das im Winter allerdings recht trist wirkt. Da kann die Bogenbrücke noch so schön sein. Es fehlt einfach die bunte Blütenpracht der Pflanzen. Sonst dürfen sich Besucher nämlich an Seerosen, Lotos- und auch Kirschblüten erfreuen. Stattdessen entdecken wir heute dafür im Gehege der Chinesischen Muntjaks (eine Kleinhirschart) ein Junges, das problemlos in meine Hand passen würde, so winzig ist der Nachwuchs.

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Tumult im Affengehege

Wenn ansonsten die meisten anderen Zoobewohner schlafen oder vor sich hindösen, sorgen unsere tierischen Vorfahren für ausreichend Radau. Heute rasen die Affen durch ihre Käfige, da es ihnen draußen wohl auch zu kalt ist. Wir kommen pünktlich zur Fütterungszeit und beobachten den großen Flachlandgorilla, wie er genüsslich an den langen Ästen nagt. Auch die Pantherschildkröten machen sich ihrer Art entsprechend „schnell“ über den frischen Salat her. Das Zwergflusspferd ist schon fertig mit Fressen und hat sich mit seinem jungen kuschelbedürftigen Nachwuchs in die mit Stroh ausgelegte Ecke verkrochen. Die Gehegenachbarn, Familie Borneo-Orang-Utan, vollführt eindrucksvolle Verrenkungen, während sich der Jüngste an seinen Exkrementen erfreut. Wir treffen noch auf Goldgelbe Löwenäffchen, Siamangs oder auch Bärenstummelaffen. Unsere volle Aufmerksam ziehen allerdings ein weißer Gibbon und sein langbeiniger dunkelhaariger Nachbar auf sich. Letzterer quetscht sich vor unseren Augen erst durch die eigenen und dann durch die Gitterstäbe des Gibbons. Die beiden scheint die Langeweile zu plagen, so raufen sie miteinander wie zwei Brüder, springen schwungvoll durch den Käfig und liegen regelmäßig, alle Viere ausgestreckt, für eine kurze Pause rücklängs auf dem Boden. Bis die Kebbelei von Neuem beginnt. Ein unterhalsames Schauspiel, das wir eine ganz Weile verfolgen. Irgendwann aber weckt das nervige Quieken des erst Ende Dezember geborenen Bärenstummelaffens unsere Aufmerksamkeit. Wie uns der Tierpfleger erzählt, ist es die Schwester, die mit dem Kleinen wie wild durch das Gehege jagt – scheinbar gegen den Willen des Jünglings, der lauthals nach seiner Mutter schreit. Die aber benötigt eine halbe Ewigkeit, bis sie beschließt, sich wieder persönlich um ihren lärmenden Nachwuchs zu kümmern. Wir fühlen uns hier im Affenhaus bestens unterhalten. Doch so schnell wie die Zeit verfliegt, müssen wir uns auch auf den weiteren Weg machen. Denn wir haben noch lange nicht alle Tiere gesehen.

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Fastentag bei den Löwen des Duisburger Zoos

Zurück auf der anderen Autobahnseite sehen wir den König des Dschungels schon aus der Ferne in seinem Gehege liegen, doch wir entscheiden uns für die Runde entgegen des Uhrzeigersinns. Vorbei an Zebras, Wisents samt Nachwuchs, unentwegt kauenden Kamelen und Rentieren. Einer der Polarwölfe wagt sich auf eine hölzerne Empore, um den Park besser überblicken zu können. Die Seelöwen drehen in Anwesenheit ihrer Tierpflegerin einige wellenverursachende Runden durch ihr Becken, sodass das Wasser unentwegt über den Rand schwappt. Einer der Meeressäuger verirrt sich auch auf ein Rohr im Graben zwischen Becken und Glas und platziert sich damit direkt vor uns. Die nebenan umherschwimmenden Seehunde blicken uns mit ihren großen Kulleraugen ganz traurig an, während sich einer von ihnen unentwegt um die eigene Achse dreht.

Auch dem Koalahaus statten wir noch einen Besuch ab und blicken auf mehrheitlich schlafende Beuteltiere. Wie wir erfahren, fressen Koalas nahezu nur Eukalyptus, der z. T. auch auf der zooeigenen Plantage angepflanzt wird. Eukalyptus ist allerdings wenig nährstoffhaltig und damit kein großer Energielieferant, was Grund dafür ist, weshalb die niedlichen Australier nicht selten bis zu 20 Stunden am Tag schlafen. Umso größer ist die Überraschung, als sich uns einer von ihnen im Wachzustand nähert.

Die Löwen haben sich mittlerweile nach drinnen verzogen. Schlapp liegen sie an ihrem heutigen Fastentag dar und gähnen großmäulig. Das Männchen blickt mich an und verzieht keine Miene, als wolle er sagen „erwarte jetzt bloß keine große Show von mir!“. Nun gut, ich kann nicht alles haben. Zum Schluss machen wir noch einen Abstecher auf die Schauinsland-Reisen Lemuren-Insel, wo sich die Tiere sonst frei bewegen dürfen, haben sich die Feuchtnasenaffen hinter die Scheiben in die Wärme verzogen. Wir lassen die Primaten in Ruhe und machen uns nach einem fast vierstündigen ungestörten Spaziergang durch den Tierpark Duisburg wieder auf den Heimweg.

Meine Empfehlung

Nachdem ich schon einige Zoos besucht habe, kann ich sagen, dass sich ein Besuch für die Gäste unserer Ferienwohnungen definitiv lohnt. Egal, ob Sie in Düsseldorf, Langenfeld, Monheim oder beispielsweise Remscheid wohnen. Der Tierpark in Duisburg ist für groß und klein eine Reise wert. Auch wenn der Eintrittspreis bei stolzen 16,90 € für Erwachsene und 9,90 € für Kinder liegt. Oft lohnt sich der Vorteilsmontag, der einmal monatlich einen vergünstigten Preis verspricht. Besuchen Sie den Duisburger Zoo am besten schon am frühen Morgen, denn es gibt nicht nur eine Vielzahl an Tieren zu entdecken, sondern auch Spielplätze, auf denen Ihre Kids toben können. Auch für Verpflegung ist ausreichend gesorgt. Die Hauptgastronomie findet in der Afrika Lodge statt, aber an verschiedenen Stellen können Sie noch zusätzlich kleine Snacks, Getränke und Eis erstehen. Im großen Zooshop gibt es noch einige nette Souvenirs. Wenn Sie jedoch sparen wollen, sollten Sie sicherheitshalber um diese Anlaufstellen einen großen Bogen machen.

Natürlich können Sie auch noch Sonderführungen für Kinder bzw. Erwachsene buchen, an einer Familiensafari teilnehmen, an einer Rallye wie „Dschungelfieber“ mitmachen oder sich für einen halben Tag als Tierpfleger anmelden. Natürlich sind diese Angebote alle mit Zusatzkosten verbunden. Das muss nicht sein. Auf eigene Faust können Sie auch so schon ausreichend entdecken. Achten Sie am besten auf die Zeiten der Vorführungen und Fütterungen, um die Tiere in Aktion zu erleben und dann freuen Sie sich auf einen schönen Ausflug in die Welt der Tiere.

Besuchen Sie den Zoo in Duisburg und übernachten Sie in unseren Ferienwohnungen

Unternehmen Sie doch eine Städtereise nach Düsseldorf oder beispielsweise Langenfeld und entscheiden Sie sich für die Unterbringung in unseren komplett möblierten Ferienwohnungen. Jede Unterkunft wurde modern eingerichtet und verfügt über eine voll ausgestattete Küche, in der Sie sich kostengünstig und in Ruhe köstliche Gerichte zubereiten können. Jedes Apartment hat auch ein eigenes Badezimmer, TV und gratis W-LAN. Senden Sie uns gerne Ihre Anfrage per Mail und wir erstellen Ihnen ein individuelles Angebot.

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